„Wenn ich durch die Kamera schaue und diese übertünchten Häuser in Seifen- und Speiseeisfarben sehe, ist dieser Ort nicht mehr so unverwechselbar wie vorher. Es könnte überall auf der Welt eben sein.“
Der Fotograf Hans Martin Sewcz spricht von der hippen Mitte Berlins, die ihre marode Schönheit im Kampf gegen die Modernisierung schon fast verloren hat. Doch noch hat der einstige Bezirk des Berliner Proletariats, neben macchiatoschlürfenden Modemutties, herumirrenden Touris und aufpolierten Bauten, viel zu bieten.
Berlin-Mitte: Hinter sanierten Fassaden
Das Bilderbuch: Berlins Mitte zeigt uns geschichtsträchtige und außergewöhnliche Orte, die sich hinter den sanierten Fassaden verstecken. Das Kunsthaus Tacheles ist aus bekannten Gründen leider nicht mehr darunter. Früher war halt allet besser!
Bild: © ZDF/rbb/Marina Farschid