„Wenn es im Naturschutz Rockstars gäbe, wäre diese Frau Mick Jagger, Bob Dylan, John Lennon und Elvis in einer Person.“
Die Umweltaktivistin, Schimpansenforscherin und UN-Friedensbotschafterin Jane Goodall ist eine der faszinierenden Frauen unserer Zeit. Als junge Frau reiste sie 1960 nach Afrika, um Schimpansen zu beobachten. Sie blieb viele Jahre in den Wäldern Tansanias und lebte unter den Affen. Während dieser Zeit machte die Forscherin eine bahnbrechende Entdeckung: Affen benutzen Stöcke und ähnliches als Werkzeuge.
Jane Goodall – ein Segen für Mensch und Natur
1986 änderte eine Konferenz über die Verfolgung der Schimpansen und die Zerstörung ihres Lebensraums Goodalls Leben radikal. Sie beschloss, in die Welt hinauszugehen und sich als Aktivistin zu betätigen. So wurde aus der engagierten Primatologin eine entschlossene Tierschutz- und Umwelt-Aktivistin – bis zum heutigen Tage. Seit jeher ist sie mindestens 300 Tage im Jahr auf Reisen, hält Vorträge und setzt sich für Umweltschutz, Aufforstungen und Tierschutz ein.
Für sein filmisches Porträt Jane‘s Journey – Die Lebensreise der Jane Goodall begleitete Lorenz Knauer die 76-Jährige über einen Zeitraum von zwei Jahren. Entstanden ist ein berührender Film über eine außergewöhnliche Frau, die ihr Leben der Rettung unseres bedrohten Planeten widmet.
Bild: SWR/Andre Zacher