Die Identitäre Bewegung – das sind rechte Hipster, die sich europaweit vernetzen, um ihre Hetze gegen Ausländer zu verbreiten.
Doku | WDR 30 min

Aufstieg der Rechten – Die Identitäre Bewegung

Laura | 28. April 2017

Baseballschläger, Hitlerbärtchen, der rechte Arm schnellt in die Luft: “Deutschland den Deutschen! Ausländer raus!“ Keine Sorge, der aggressive Schreihals ist nur ein Schauspieler, der uns den Erklär-Nazi macht. Scharfsinnig kommentiert er das Gesülze der rechtsradikalen Gruppe „Identitäre Bewegung“, deren Ideologie im Grunde genau dieselbe ist. Nur netter verpackt. Und ohne fingerbreiten Schnurrbart.

Identitäre Bewegung: „Weil Multi-Kulti einfach die Vielfalt zerstört.“

Die selbsternannten Patrioten hassen das System, die Medien, „Multi-Kulti“. Deshalb attackieren sie Muslime, stürmen Theaterstücke von Geflüchteten oder versuchen, Moscheen in Brand zu setzen. Ihr Ziel: die „Identität“ zu wahren und das rechte Gedankengut vor allem bei jungen Menschen wieder cool zu machen. Dazu vernetzen sich die „rechten Hipster“ europaweit. Außerdem verbreiten ihre Hetze gegen Ausländer im Internet wie kaum eine andere rechtsextreme Gruppe.

In der ersten Folge der vierteiligen Dokumentation Aufstieg der Rechten treffen die Autoren Martin Sellner, Chef der Identitären Bewegung in Österreich, und begleiten den Anführer der rechtsextremen Jugendbewegung bei seiner politischen Arbeit.

In vier weiteren Folgen werfen Diana Löbl und Peter Onneken einen Blick auf die extreme Rechte in Europa. Was treibt sie an und was sind ihre Ziele?

Teil 2 – Europas Populisten

Teil 3 – Frauen von rechts

Bild: WDR

Verfügbar bis: 19. April 2018
Kategorien: Politik