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Wie das Kino erwachsen wurde | arte

Stephanie | 11. November 2016

Kino: Wie begann die „siebte Kunst„, die fester Bestandteil unseres Lebens geworden ist? Wer jetzt Klassiker wie Die Reise zum Mond von Georges Méliès erwartet, liegt nicht falsch. Jedoch bietet die Doku auch Material, dass vielleicht sogar selbsternannte Kenner der Kinogeschichte noch nicht gesehen haben. So beginnt sie mit einem avantgardistischen Stummfilm von 1926 aus Japan, der durch seine Schnitttechnik in Anbetracht seines Geburtsjahres beeindruckt.

Die Technik hinter dem Bewegtbild im Kino

Die Doku verbindet künstlerischen Anspruch der Filmschaffenden und die damit voranschreitenden technischen Entwicklungen. Sie zeigt diverse Kameramodelle und Zubehör, die in der Cinémathèque française ruhen. Besonders eindrucksvoll sind dabei die monströsen Ausmaße, die die Geräte zeitweilig annahmen. Die Doku zerlegt zudem die Illusion des Bewegtbildes in ihre Einzelteile, die erst im Zusammenspiel zu dieser werden. Darüberhinaus erzählt sie, wie und warum sich bestimmte Bildformate oder etwa Montagetechniken etablierten, die für uns heute völlig normal sind.

Kunstvolles Kino?

Wie das Kino erwachsen wurde zeigt die beeindruckenden Innovationen und die engagierten Aktionen der Kamerateams zur Anfangszeit der Filmtechnik. Sollte der technische Schwerpunkt der Doku jedoch abschreckend wirken, so kann man beruhigt sein: Etwas Schmackhaftes für Auge und Gemüt wird auch geboten. Dies übernehmen die Filmbeispiele, die daran erinnern, wie „kunstvoll“ Kino sein kann.

Verfügbar bis: 16. November 2016
Kategorien: Kino