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Maidan Dreaming: Kiews Jugend und ihr Aufbruch nach Europa

Aimée | 18. November 2016

Maidan Dreaming portraitiert das Lebensgefühl der jungen Generation in der Ukraine. Drei Jahre nach den Protesten auf dem Kiewer Unabhängigkeitsplatz herrscht nach wie vor Korruption und ein Machtkampf in der Politik. Die jungen Menschen träumen dennoch weiter von einer pro-europäische Ukraine. Die Doku begleitet junge Ukrainer, wie die Techno-Rave-Veranstalter von Схема (Schema), das Künstlerkollektivs Izolyatsia und das Skater-Modelabel Syndicate einen Sommer lang in Kiew. Sie erzählen von sich, von ihren Träumen und ihren Blick, der sich immer mehr nach Westen richtet. Diese kreative Szene führt weiterhin den Geist der Maidan-Revolution fort.

Maidan Dreaming: Ihr Blick richtet sich nach Westen

Viele junge Kiewer wollen mehr aus ihrem Leben machen und sehen ihre Zukunft nicht in ihrer Heimat. Sie wollen auswandern – am liebsten in den Westen. Die Kunst-Kuratorin Kataryna sagt: “Einerseits kann die junge Generation viel dazu beitragen ihr Land zu verändern, aber andererseits wollen viele ihre eigene Jugend oder künstlerische Arbeit nicht dafür opfern. Insbesondere wenn sie nicht wissen, ob es sich am Ende auszahlt!”

Kiews Jugend hat sich auf einen langen und schwierigen Weg nach Europa aufgemacht, mitten in der Krise. “Europa bedeutet europäische Werte: Das ist es was mich interessiert.”, berichtet Схема-Mitglied Slawa. “Die Kultur von Europa!” Eins haben sie aber alle gemein: Nach der Revolution arbeiten sie weiter an ihrem Traum – einer fortschrittlichen Ukraine, die insbesondere in Westeuropa akzeptiert wird.

Bild: DW / J. Schylko

Kategorien: Gesellschaft, Politik