< Sommer in Orange: im bayrischen Dorf siedelt sich die Baghwan Sekte an

Sommer in Orange

Anne | 11. Mai 2019

Sommer 1980. Im Huberhof überrascht eine orange gekleidete Hippie-Kommune die bayrischen Dorfbewohner von Talbichl. Um ihre spirituellen Weisheiten weiterzugeben, bauen die Freigeister der Sannyasins-Sekte in einem stillgelegten Bauernhof ein Therapiezentrum. Doch die Freiluft-Meditationsübungen und halbnackte Mantra-Gesänge stoßen bei den traditionsbewussten Talbichler zwar auf große Augen, nicht aber auf offene Ohren. Und auch die ach so toleranten Blumenkinder haben mehr Vorurteile als Energiesteine und so krachen zwei Lebenswelten aufeinander. 

Auf wahren Begebenheiten

Die süße Komödie wird aus Sicht der 11-jährigen Lili erzählt, die in der angeblich Love-Kommune wenig Fürsorge erhält. Denn während sich ihre Mutter nur um die eigene Seelenbefreiung kümmert, sehnt sich Lili nach mehr Normalität und Geborgenheit.

Schaut hier Sommer in Orange.

 

Die Story beruht auf wahren Erlebnissen der Drehbuchautorin Ursula Gruber, die in einer Bhagwan-Kommune groß geworden ist. Auch wenn es so aussieht, ist Sommer in Orange nur bedingt überspitzt, was ihr zum Beispiel in der tollen Netflix Dokuserie Wild, Wild Country oder im Dokumentarfilm Guru – Bhagwan, His Secretary & His Bodyguard über die Sekte rund um den sich später Osho nennenden Guru sehen könnt..

Überdies findest du mehr sommerliche Filmtips hier auf Mediasteak.


Bild: Majestic Filmverleih

Kategorien: Video on Demand