Sommer in Orange: im bayrischen Dorf siedelt sich die Baghwan Sekte an
Spielfilm | ARD 103 min

Sommer in Orange

Anne | 16. Juni 2017

Sommer 1980. Im Huberhof in Talbichl werden die bayrischen Dorfbewohner von einer orange gekleideten Hippie-Kommune überrascht. Um ihre spirituellen Weisheiten weiterzugeben, bauen die Freigeister der Sannyasins-Sekte in einem stillgelegten Bauernhof ein Therapiezentrum. Freiluft-Meditationsübungen und halbnackte Mantra-Gesänge stoßen bei den traditionsbewussten Tablichler zwar auf große Augen. Jedoch nicht auf offene Ohren. Und auch die toleranten Blumenkinder haben mehr Vorurteile als Energiesteine.

Sommer in Orange – auf wahren Begebenheiten

Die süße Komödie Sommer in Orange wird aus Sicht der 11-jährigen Lili erzählt, die in der angeblich so liebevollen Kommune wenig Fürsorge erhält. Denn während sich ihre Mutter nur um die eigene Seelenbefreiung kümmert, sehnt sich Lili nach mehr Normalität und Geborgenheit.

Die Story von Sommer in Orange beruht auf wahren Erlebnissen der Drehbuchautorin Ursula Gruber, die in einer Bhagwan-Kommune groß geworden ist. Auch wenn es so aussieht, ist Sommer in Orange nur bedingt überspitzt.

Im Film GURU – Bhagwan, His Secretary & His Bodyguard können wir uns davon überzeugen, dass die Wirklichkeit noch viel heftiger war. 

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Bild: Majestic Filmverleih

Verfügbar bis: 21. August 2017
Kategorien: Film & Serie