Pina Tänzerin
Kinodokumentarfilm 99 min

Pina – tanzt, tanzt, sonst sind wir verloren

Anne | 17. Juli 2020

Der Tanz ist die flüchtigste aller Künste, in kurzen Momenten von Kraft und Eleganz wirken die Körper der Tanzenden unmittelbar für den Augenblick. Wim Wenders hat mit seinem Kinofilm “Pina” diese Kunstform in atemberaubenden Bildern von filigranen Bewegungen und ausdrucksstarken Gesichtern auf die Leinwand gebannt.

Pina – liebevolle Hommage

Der Film macht uns die Vergänglichkeit im doppelten Sinne bewusst, denn er musste ohne die Protagonistin gedreht werden. Pina Bausch starb 2009 unerwartet vor Beginn der Dreharbeiten an einem erst fünf Tage zuvor diagnostizierten Krebsleiden.

Gemeinsam mit Pina Bauschs Tanzensemble in Wuppertal entschied sich Wenders, den Film als eine liebevolle Hommage an die weltberühmte Tänzerin und Choreografin doch noch zu realisieren. Entstanden ist ein so bildgewaltiger Film, dass es schon fast zu schade ist, ihn auf dem Laptop zu schauen.

Mehr von Wim Wenders in der Mediathek

In der ARD-Mediathek gibt es noch bis Mitte September eine Werkschau des Regisseurs Wim Wenders. Darunter etliche seiner größten Filme wie Der Himmel über Berlin oder Buena Vista Social Club.

Wenn ihr von Wenders Bildsprache genauso angetan seid wie wir, dann gefallen euch bestimmt auch seine Polaroids im Buch Sofortbilder.

Foto: ARD

Verfügbar bis: 14. September 2020
Kategorien: Gesellschaft, Kultur