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Bhagwan – Die Deutschen und der Guru

Anne | 14. April 2021

Zu den berühmtesten Gurus der Welt zählt definitiv Osho, der zuvor Rajneesh und dann Bhagwan genannt wurde. 2018 erschien auf Netflix die großartige Osho Doku Serie “Wild, wild Country” über ihn und seine Bewegung. Und jetzt erzählen auch deutsche Sannyasins (wie die Anhänger hießen). Sie reisten, wie zahlreiche andere junge Menschen aus aller Welt, in den 70ern ins indische Poona, um den Lehren Bhagwans zu lauschen. Dabei waren sie auf der Suche nach neuem Bewusstsein, nach Spiritualität und sexueller Befreiung.

Osho Doku – Deutsche Sannyasins erzählen

Erstmals in einer Osho Doku erinnern sich deutsche Anhänger an ihre Zeit mit dem indischen Guru. Warum waren sie von Bhagwan fasziniert und gaben alles auf, um ihm erst nach Indien und später in die USA zu folgen? Und wann begann die Fassade zwischen Tantra-Sex und Ekstase-Tänzen zu bröckeln?

Ein fragwürdiges Imperium

Ehemalige Sannyasins erzählen ihre persönliche Geschichte und geben Einblicke in das Leben mit dem charismatischen Guru in den 70er und 80er Jahren. Wir erfahren von ekstatischen Meditationen, freier Liebe, Macht und Gewalt. Es gab viel Glück, doch auch Enttäuschungen. Und nicht nur in den USA fasste der Osho-Kult Fuß, sondern ebenfalls in Deutschland. Auch hierzulande bauten Anhänger ein Imperium aus Begegnungsorten auf – von Köln bis Berlin, von Hannover bis nach München.

Weiterer Streaming-Tipp zu Osho

Ebenfalls zum Thema empfehlen wir euch den Film “Sommer in Orange“. Auch diese Komödie basiert auf wahren Begebenheiten und handelt von einer orange gekleidete Hippie-Kommune in einem bayrischen Dorf. Hier bauten die Freigeister der Sannyasins-Sekte ein Therapiezentrum – herrlich nacherzählt im Film!

Bild: WDR/ Moritz Boerner, Text: WDR

Verfügbar bis: 16. Februar 2022
Kategorien: Kultur