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Nirgendwo in Afrika – oscarprämierter Film

Stephanie | 10. April 2019

Nirgendwo in Afrika erzählt von der Flucht der jüdischen Familie Redlich, die nach Kenia immigriert. Die eindrucksvolle Roman-Verfilmung zeichnet ein realistisches Bild vom Leben jüdischer Flüchtlinge im Exil und wurde mit einem Oscar ausgezeichnet.

Nirgendwo in Afrika – das Leben im Exil

Der jüdische Anwalt Walter Redlich flieht 1938 mit seiner Familie vor den Nazis nach Kenia. Seine Frau Jettel weigert sich zunächst, die neue Heimat anzunehmen. Ihre Tochter Regina hingegen genießt dieses Abenteuer und freundet sich eng mit den Einheimischen an. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten, das neue Zuhause zu akzeptieren, wird Jettel bald bewusst, dass das Leben im Exil ein Geschenk ist. Denn die Verwandten in Deutschland werden bereits von den Nazis deportiert…

Für Nirgendwo in Afrika erhielt Caroline Link (als eine der sehr wenigen weiblichen Regisseurinnen) 2003 den Oscar. So gewann nach 23 Jahren wieder ein deutschsprachiger Film in der Kategorie “Bester fremdsprachiger Film” das goldene Männchen.

Der Film basiert auf dem autobiografischen Bestseller von Stefanie Zweig:

Bild: © ARD/Degeto/Constantin Film

Verfügbar bis: 16. April 2019
Kategorien: Film & Serie