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Mission Ozonloch: Wie wir die Erde gerettet haben

ARTE Magazin | 18. September 2019

Seit 30 Jahren versucht die Weltgemeinschaft, das Ozonloch zu stopfen. Der Kampf ist langwieriger als gedacht – weil sich nicht alle an die Regeln halten.

„Unser Planet ist auf dem besten Weg der Genesung“, frohlockte ­Susan ­Solomon. Die Atmosphärenchemikerin am MIT in Boston hatte soeben die Ergebnisse ihrer Forschungen zum Ozonloch über der Antarktis veröffentlicht. Und die klangen in der Tat ermutigend. Seit Beginn ihrer Messungen 2000 war das Loch um vier Millionen Quadratkilometer geschrumpft, eine Fläche etwa so groß wie Indien. „Die Chancen stehen gut, dass die Ozonschicht bis Mitte des Jahrhunderts wieder komplett geschlossen ist“, schrieb ­Solomon auf der Website des MIT am 30. Juni 2016.

Mission Ozonloch: Der Kampf ist noch längst nicht gewonnen

Im sogenannten Montreal-Protokoll, über dessen Inhalt und Entstehung ARTE in der Wissenschaftsdoku Mission Ozonloch berichtet, verpflichteten sich 1987 alle 197 UN-Mitglieds­staaten, Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) und verwandte Substanzen weder herzustellen noch zu verwenden. Für die zumeist als Treibmittel in Spraydosen und Bauschäumen oder als Kühl- und Isoliermittel benutzten FCKW fanden sich rasch Ersatzstoffe ohne ozonschädigende Wirkung. Seither wacht das sogenannte Ozon-Sekretariat der UN darüber, dass sich die Mitglieder an das Protokoll halten.

Mehr interessant Themen findet ihr im ARTE-Magazin.

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Bild: © SWR

Verfügbar bis: 20. September 2019
Kategorien: Gesellschaft, Natur, Wirtschaft