La Cicciolina – göttliche Skandalnudel
Doku | arte 54 min

La Cicciolina – Göttliche Skandalnudel

Anne | 13. Juli 2019

“Ich war auch Feministin, auf meine Weise. Denn ich habe immer gesagt, dass mein Körper mir gehört und ich bestimme, was ich damit mache.”

Sie wird die Maria Callas des Sex genannt, die Missionarin der Liebe. Die italienische Ikone ‘La Cicciolina’ alias Ilona Staller ist die kuriose Frucht einer bigotten Welt, deren Grenzen sie sprengte. In ihren Anfängen arbeitet die schöne Ungarin als Spionin und verführte ausländische Agenten. Durch die Hochzeit mit einem Italiener kann sie Ungarn verlassen und ein neues Leben in Italien beginnen. Hier lernt sie schnell den Fotografen Riccardo Schicchi kennen, mit ihm betritt sie die Bühne als Nacktmodel. Ihr Markenzeichen ist der Blumenkranz auf dem Kopf, der an eine Heilige erinnert. Damit erweckt sie den Anschein einer Gestalt, die eher geistig als körperlich ist. Mit dieser Art Heiligenstatus, ihrer verspielt-erotischen Kleidung und kindlichen Accessoires, schafft es das Model nie obszön rüberzukommen, auch wenn sie etliche Skandale auslöst.

La Cicciolina – Missionarin der sexuellen Revolution

Später wurde sie zur stöhnenden Radiomoderatorin und fungierte als Missionarin der sexuellen Revolution. Sie sprach mit ihren Hörern und Anrufern über Masturbation, die weibliche Lust und Tipps im Bett. Als Korrespondentin der Liebe war La Cicciolina auch ein gern gesehener Gast in Talkshows und der Presse. Durch diese geschickte Werbung für sich selbst, schaffte sie es auch, vom Pornostar zur Abgeordneten gewählt zu werden und erlangte damit Weltruhm. Spätestens seit ihre Ehe mit dem berühmten Künstler Jeff Koons wurde ‘La Ciccionlina’ endgültig zur Ikone der zeitgenössischen Popkultur.

Die aufreizende Doku zeigt das bewegte und ziemlich erotische Leben dieser “göttlichen Skandalnudel”.

 

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Bild: © flickr/ Fred Romero

 

Verfügbar bis: 20. Juli 2019