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Jahrgang 45 | DEFA Spielfilm

Anne | 17. Mai 2021

Erst 24 Jahre nach dem Dreh konnte der Dokumentarfilmer Jürgen Böttcher seinen Film Jahrgang 45 öffentlich zeigen. Der Spielfilm wurde im Jahr 1966 noch in der Rohschnittfassung vom damaligen DDR-Kulturministerium verboten. Nach der Wende 1990 wurde der Film dann endlich ferstig gestellt und uraufgeführt. Doch was war so schlimm an dem Film, der doch nur das alltägliche Leben junger Menschen, die in den 60er Jahren in Ost-Berlin lebten, zeigt?

Jahrgang 45 zeigt tolle Aufnahmen aus Berlin

Ohne viel Drama wird die Geschichte des jungen Paares Li und Al erzählt, welches gemeinsam in einer Altbau-Wohnung in Prenzlauer Berg wohnt. Mit nur 21 Jahren heirateten sie, nun sind die beiden 23 und haben sich auseinander gelebt. Al beschließt auszuziehen, doch eine Scheidung ist in der Gesellschaft nicht gern gesehen…

Auf der Berlinale 2016 wurde Jahrgang 45 im Rahmen der Retrospektive, die sich dem Filmjahr 1966 widmete, gezeigt. Nicht nur wegen der großartigen Aufnahmen Berlins aus dem Jahr 1966 ist dieser DEFA-Klassiker unbedingt sehenswert!

Bild: Screenshot

Verfügbar bis: 13. Juni 2021
Kategorien: Film & Serie