< Hear My Train A Comin: Der erste große Dokumentarfilm über Hendrix wurde 2014 mit dem Emmy ausgezeichnet.

Jimi Hendrix – Hear My Train A Comin’ | arte

Anne | 16. September 2016

Hear My Train A Comin zeigt Jimi Hendrix, wie er mit voller Hingabe die Gitarre spielt und mit seiner unglaublichen Show jeden in den Bann zieht. Doch selbst als der Musiker schon längst weltweiten Ruhm feierte, war er immer noch schüchtern, zurückhaltend und ohne große Ansprüche. Denn er brauchte nicht viel, um glücklich zu sein: Nur seine Gitarre und ein Studio.

 Jimi Hendrix den Soundtrack der Hippie-Bewegung

Jimi Hendrix blieb hungrig, wollte immer mehr aus sich und seinem Blues herausholen. Als er auf dem Woodstock-Festival seine legendäre Performance der schmerzverzerrten amerikanischen Hymne hinlegte, spiegelte er die Gefühle seiner Generation wider. Während in den 60er  und 70er Jahren die Menschen gegen Rassismus, den Vietnamkrieg und für ein freieres Leben auf die Straße gingen, schuf er den Soundtrack eines traumatisierten Amerikas.

Hear My Train A Comin – unglaublich nahes Porträt

Mit Hear My Train A Comin’ gelingt Regisseur Bob Smeaton ein unglaublich nahes Porträt. Wir sehen bislang unbekanntes Bildmaterial, unter anderem von Hendrix und seinem Drummer selbst gedreht. Außerdem geben intime Interviews mit Hendrix’ Familie, mit engen Freunden und Bandmitgliedern Einblicke in das Leben der früh verstorbenen Legende.

 

Bild: © Cal Bernstein/Authentic Hendrix, LLC
 
Verfügbar bis: 16. Oktober 2016
Kategorien: Drogen, Gesellschaft, Kultur