< Hear My Train A Comin: Der erste große Dokumentarfilm über Hendrix wurde 2014 mit dem Emmy ausgezeichnet.

Jimi Hendrix – Hear My Train A Comin’

Anne | 11. September 2020

Mit Hear My Train A Comin’ gelingt Regisseur Bob Smeaton ein unglaublich nahes Porträt mit bislang unbekanntes Bildmaterial, das unter anderem von Hendrix und seinem Drummer selbst gedreht wurde.

Wenn Jimi Hendrix voller Hingabe auf der Gitarre spielte, zog er mit dieser unglaublichen Show jeden in den Bann. Dabei blieb er stets schüchtern und zurückhaltend – selbst als er schon längst weltweiten Ruhm feierte. Denn er brauchte nicht viel, um glücklich zu sein: Nur seine Gitarre und ein Studio.

Soundtrack der Hippie-Bewegung

Jimi Hendrix blieb hungrig, wollte immer mehr aus sich und seinem Blues herausholen. Als er auf dem Woodstock-Festival seine legendäre Performance der schmerzverzerrten amerikanischen Hymne hinlegte, spiegelte er die Gefühle seiner Generation wider. Während in den 1960er  und 70er Jahren die Menschen gegen Rassismus, den Vietnamkrieg und für ein freieres Leben auf die Straße gingen, schuf er den Soundtrack eines traumatisierten Amerikas.

Hear My Train A Comin – unglaublich nahes Porträt

Neben den einmaligen privaten Aufnahmen, geben intime Interviews mit Hendrix’ Familie, Freunden und Bandmitgliedern Einblicke in das Leben der früh verstorbenen Legende.

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Bild: © Cal Bernstein/Authentic Hendrix, LLC
 
Verfügbar bis: 16. November 2020
Kategorien: Drogen, Gesellschaft, Kultur