< Muskeln, Knochen und Blut: In dem elfminütigen Kurzfilm „He Took His Skin Off For Me“ geht es um einen Mann, der aus Liebe zu einer Frau seine Haut ablegt.

He Took His Skin Off For Me | short

Frieda | 12. April 2016

Die Haut, das größte und vielseitigste menschliche Organ. Schutzhülle und Sinnesrezeptor in einem, ist sie nicht nur für unsere körperliche Gesundheit zuständig. Sie prägt auch unser Äußeres, macht uns zu dem, was wir sind. In dem elfminütigen Kurzfilm „He Took His Skin Off For Me“ geht es um einen Mann, der aus Liebe zu einer Frau seine Haut ablegt. In starken Bildern zeigt der Film den Alltag des Paares und illustriert sowohl die positiven als auch negativen Konsequenzen, die das Zusammenleben mit einem Menschen, der nur noch aus Muskeln, Knochen und Blut besteht, mit sich bringt.

Besonders beeindruckend: Das vielfach ausgezeichnete und durch eine Crowdfunding-Kampagne finanzierte Projekt des britischen Filmemachers Ben Aston kommt gänzlich ohne Animationen aus. In einem ebenfalls sehr empfehlenswerten Making Of sieht man unter anderem, wie unzählige Silikon-Prothesen in mühevoller Kleinarbeit hergestellt wurden.

Aston schreibt auf der offiziellen Website zum Film: „I don’t want to tell people what the film should be.“ Die Interpretation bleibt dem Zuschauer also selbst überlassen. Eines ist jedoch sicher: Die außergewöhnliche Geschichte geht garantiert unter die Haut.

Bild: He Took His Skin Off For Me 

Kategorien: Kurzfilm, Liebe & Sex

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