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Die unerwünschten Töchter – Frauenmangel in Asien

Laura | 08. Februar 2019

Junggeselle in China zu sein, ist ein hartes Los. Statistiken zufolge gibt es nach Jahrzehnten der Ein-Kind-Politik 43 Millionen mehr Männer als Frauen. Also findet jeder vierte Mann keine chinesische Frau. Die Doku Die unerwünschten Töchter – Frauenmangel in Asien beleuchtet das enorme Ungleichgewicht der Geschlechter in Asien und zeigt, wie verzweifelt die unfreiwilligen Singles sind.

China: auf 100 Frauen kommen 136 Männer

Jungen sind in der chinesischen Gesellschaft bevorzugt. Vor allem in den ländlichen Gegenden wurden Mädchen seit 35 Jahren systematisch abgetrieben. Die Folge: Junge Frauen sind in China rar. Also suchen sogenannte “Liebesjäger” von Heiratsagenturen nach der perfekten Frau für ihre Klienten. Ein Millionengeschäft.

Frauenmangel in Asien

Auch in Indien und Südkorea werden Mädchen entführt, verkauft, missbraucht. Der Menschenhandel boomt, denn immer mehr Männer kaufen sich ihre Traumfrau im Ausland. Schätzungweise werden jedes Jahr etwa 200.000 Frauen aus den Nachbarländern nach China verschleppt und zum Heiraten weiterverkauft.

Die unerwünschten Töchter – Frauenmangel in Asien zeigt, wie im Land des Lächelns verzweifelte Singles um die Gunst der Frauen buhlen, um ihr Glück – oder das der Eltern – zu finden.

Bild: © WDR/Antje Christ

Verfügbar bis: 13. Februar 2019