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Final Portrait

Mediasteak | 03. April 2020

Wie sieht eigentlich der Schaffensprozess eines weltbekannten Künstlers aus? Die Komödie Final Portrait handelt genau davon: Nämlich von dem legendären Bildhauer und Maler Alberto Giacometti, der sein Modell mit wochenlangen Sitzungen quält.

Giacometti-Komödie: Final Portrait

Paris, 1964: Der Schriftsteller und Kunstliebhaber James Lord soll Modell sitzen. Aber nicht für irgendjemanden – niemand Geringeres als Alberto Giacometti will ihn malen. Klar, dass sich der junge Amerikaner geschmeichelt fühlt und sofort einwilligt. Schließlich zählt Giacometti zu den bedeutendsten Bildhauern seiner Zeit. Doch Lord ahnt noch nicht, worauf er sich da eingelassen hat…

Einblicke aus erster Hand

James Lord war einer der wichtigsten Biografen des Schweizer Künstlers. Als er mehrere Wochen Modell saß, führte er Tagebuch über den faszinierenden Schaffensprozess’ Giacomettis. In seinem Buch “Alberto Giacometti. Ein Porträt” beschreibt er seine Techniken, die ekstatisch, wunderschön und stellenweise völlig verrückt waren. Somit hatte Regisseur Stanley Tucci das perfekte Zeugnis für sein Künstlerportrait.

Gespielt wird der exzentrische Bildhauer und Maler von Oscar-Preisträger Geoffrey Rush, der Giacometti wie aus dem Gesicht geschnitten scheint. An seiner Seite beeindrucken Armie Hammer in der Rolle des James Lord sowie die französische Schauspielerin Clémence Poésy als Giacomettis Geliebte. 

Hier könnt ihr euch den Film kostenlos anschauen.

Außerdem könnt ihr hier auf Mediasteak mehr tolle Dokus über Kunst sehen. Zum Beispiel Basquiat – Popstar der Kunstwelt – ein intimes Porträt über das künstlerische Ausnahmetalent.

Bild: Prokino

Kategorien: Film & Serie