< Paolo Sorrentino hat ein ein Gespür für bildstarkes Arthouse-Kino. In "Ewige Jugend" erzählt er melancholisch und mit surrealem Humor vom Altwerden.

Ewige Jugend

Mediasteak | 06. November 2019

Bereits mit “La Grande Bellezza” (einer unserer absoluten Lieblingsfilme!) bewies der italienische Regisseur Paolo Sorrentino sein Gespür für bildstarkes Arthouse-Kino. Der Film wurde 2013 mit dem Oscar als bester fremdsprachiger Film und dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet. Sein nächster Film, Ewige Jugend, ist eine melancholische und surreal komische Studie über das Altwerden. Hochgradig besetzt mit den Hollywood-Größen Michael Caine und Harvey Keitel sowie Jane Fonda in einer Gastrolle. Zu Recht erhielt der Film beim Europäischen Filmpreis 2015 gleich drei wichtige Auszeichnungen: Bester Film, Beste Regie und Bester Darsteller (Michael Caine).

Synopsis – Ewige Jugend

Darum geht es: Ein Wellness-Hotel in den Schweizer Alpen ist das Feriendomizil von erfolgreichen Kunstschaffenden. Hier suchen sie nach Ruhe, Entspannung und Inspiration. Zum einen wäre da der berühmte Komponist und Dirigent Fred Ballinger. Er ist mit seinem alten Freund, dem Filmregisseur Mick Boyle, gekommen. Beide haben bereits den Herbst ihres Lebens erreicht. Außerdem von der Partie: der Schauspieler Jimmy Tree. Als exzentrisches Jungtalent hadert er mit den Anforderungen seines Berufes.

Idee vom Lebensabend

In der idyllischen Zurückgezogenheit erhält Fred ein Angebot aus dem Buckingham Palast. Auf persönlichen Wunsch der Queen soll er noch einmal sein bekanntestes Stück “Simple Song #3” aufführen. Sehr zum Leidwesen seiner Tochter und Managerin Lena, lehnt er jedoch einen öffentlichen Auftritt ab.

Derweil steckt Mick über beide Ohren in den Vorbereitungen für seinen letzten Film. Es soll ein persönliches “Vermächtnis” werden. Jedoch hält ihn seine langjährige Muse, die Schauspiel-Diva Brenda Morel, hin. Über allem schwebt die Frage: Wie stellen sich die beiden Männer ihren Lebensabend vor?

Hier auf Prime kannst du Ewige Jugend streamen.

Bild:  ARD Degeto / Wild Bunch Germany , Text: Das Erste


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