< 'Die große Stromlüge' zeigt, wie Politik und Energiekonzerne die Menschen in Armut und Verzweiflung treiben.

Die große Stromlüge – „heat or eat“

Laura | 30. März 2016

Die große Stromlüge erzählt unteranderem die Geschichte von Miriam, 74 Jahre alt die ihre Wohnung nicht beheizen kann. Grund dafür; die hohe Stromrechnung. Auf Kosten der Gesundheit verzichtet sie auf Wärme und friert. Als der Winter endlich vorüber ist, stirbt Miriam an den Folgen der Kälte. „Extra Winter Deaths“ – zusätzliche Wintertote – nennt man in England Todesopfer wie sie. 2015 starben 40.000 Engländer, weil sie durch Einsparung ihrer Energiekosten erfroren. 

„Viele sterben, weil es einfach zu kalt ist.“

Die sogenannte Energiearmut betrifft 10 % aller Europäer. In Spanien ist jeder Dritte betroffen, in Deutschland sind es 7 Millionen und in Frankreich 8 Millionen Haushalte, die sich wegen steigender Strompreise fragen müssen – „heat or eat“, heizen oder essen?

„Die große Stromlüge“ beleuchtet neben den Missständen des europäischen Energiemarktes ebenso die Auswirkungen der Energiewende in Deutschland – Klimaschutz durch erneuerbare Energien auf der einen Seite, steigende Feinstaub-Emissionen durch die Rückkehr zu Braunkohlekraftwerken, auf der anderen. Die Doku lässt Energieexperten, Wissenschaftler, Umweltschützer und Betroffene zu Wort kommen und zeigt, wie Politik und Energiekonzerne die Menschen in Armut und Verzweiflung treiben.

Bild: © unsplash.com / PEXELS

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