< 'Diary of Hunger' dokumentiert das Flüchtlingsdrama am Grenzzaun in Melilla

Diary of Hunger | Kurzdoku

Laura | 04. September 2015

“Where there is hunger in one part of the world people go where there is none. That’s the way it’s always been and always will be.”

Dieses Foto ging um die Welt: Zwei Golfer schlagen Bälle in der spanischen Exklave Melilla, während im Hintergrund afrikanische Flüchtlinge versuchen, über den Grenzzaun zu klettern. Fotograf und Menschenrechtsaktivist José Palazón fotografierte ein Symbolbild, das den Luxus Europas und das Elend der Flüchtlinge beeindruckend gegenüberstellt. Nun können wir uns kaum vorstellen was die Menschen auf ihrer Flucht nach Europa erleiden. Regisseurin Mireia Pujol begab sich nach Marokko, um das Flüchtlingsdrama am Grenzzaun in Melilla und in den marokkanischen Bergen zu dokumentieren. Sie entschied sich bewusst für einen 16mm Schwarz-weiß-Film, um “ein Gefühl der Zeitlosigkeit zu kreieren”. Mit ihrer Kurzdokumentation “Diary of Hunger” nimmt sie uns mit auf den stillen Pfad der Hoffnung auf ein besseres Leben.

‘Diary of Hunger’ dokumentiert das Elend der Flüchtlinge in Melilla

Übrigens wurde der Golfplatz in Melilla mit 2 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert. In der Multimedia-Reportage „Der Zaun“ folgen wir den Zäunen und Gräben entlang der Grenzen Europas und hören den Flüchtlingen zu.

Bild: Mireia Pujol

 

Kategorien: Kurzfilm