< Die Doku "Burma VJ - Reporting From A Closed Country " zeigt, was sich 2007 auf den Straßen Myanmars während der Safran-Revolution abspielte.

Burma VJ – Reporting From A Closed Country

Laura | 10. April 2015

Die sogenannte Safran-Revolution in Myanmar begann im Sommer 2007. Damals führten buddhistische Mönche die Demonstrationen und ermutigten zehntausende Zivilisten sich ihnen anzuschließen, um gemeinsam gegen die Militärdiktatur und Missstände in ihrem Land zu protestieren. Weltweite Beachtung bekamen die Demonstrationen, als die Junta anfing, die friedlichen Protestzüge gewaltsam zu zerschlagen. Doch wie erfuhr die Welt davon?

Mutige Video-Journalisten riskierten ihr Leben und filmten heimlich was sich 2007 auf den Straßen Myanmars abspielte. „Burma VJ – Reporting From A Closed Country“ zeigt uns ihre Undercover-Reportagen, die sie aus dem Land schmuggelten und anschließend kostenlos für internationale Medien bereitstellten. Im eigenen Land strahlten sie die Ereignisse über Satellit aus und hielten dadurch die Revolution aufrecht. Der Oscar-nominierte und mit über 50 internationalen Preisen ausgezeichnete Film über die geheimen Video-Reporter berührt zutiefst und hätte den Academy Award verdient.

Kategorien: Gesellschaft, Politik

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