< 24h Kotti - Berlins "spannendster" U-Bahnhof

24h Kotti | rbb

Anne | 22. März 2019

Im Betonklotz am Kottbusser Tor – dem “Neuen Kreuzberger Zentrum” –wohnt Monika Barthelmess seit 40 Jahren. Von hier aus beobachtet sie die alljährlichen Straßenschlachten am 1. Mai, Drogendealer und mittlerweile auch immer mehr Touristen. Einmal fand sie im Treppenhaus das Versteck eines Dealers. Ein anderes Mal ließ sie eine wildfremde Punkerin in ihrer Wanne baden – aus Dank, dass diese das verlorene Portemonnaie (mit kompletten Inhalt) zurückgab. Die Rentnerin kennt ihren Kotti ziemlich gut und sieht die Veränderungen, welche sich in den letzten Jahren vollzogen haben.

24h Kotti – über Berlins “spannendsten” U-Bahnhof

Während der Ort für die meisten einfach nur einen riesigen Heroin-Umschlagplatz darstellt – dreckig, laut und voller Süchtiger – sehen andere in ihm einen hippen “place to be” inmitten vom ohnehin schon gehypten und gentrifizierten Kreuzberg. Der rbb-Reporter Boris Quatram hat sich für seine Kurzdoku 24 Stunden ans Kottbusser Tor begeben. Er besucht Anwohner, Sozialarbeiter und Kioskbesitzer und lässt sie erzählen. Daraus entstanden ist ein spannender Einblick in das Leben rund um den Kotti.

Bild: rbb

Kategorien: Drogen, Urban