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Weltmeisterschaft der Spione

ARTE Magazin | 28. Mai 2018

Spione am Ball: Eine brisante Reportage Weltmeisterschaft der Spione zur Fußball-WM zeigt, wie Russland und England ihre Geheimdienste auf die Turniervergabe ansetzten.

Es ist schon erstaunlich, dass es beim Fußball, dieser durch und durch emotionalen Angelegenheit, allzu oft tatsächlich um eiskalte Interessen geht. Wenn ab dem 14. Juni bei der Weltmeisterschaft in Russland der Ball rollt, werden die großen Gefühle zwar wieder das Feld übernehmen. Doch die Manöver, die sich bis dahin im Vorfeld dieser WM abgespielt haben, erinnern eher an die Hochzeiten des Kalten Krieges als an Fair Play. Noch dazu, weil durch den Giftanschlag auf den ehemaligen Doppelagenten ­Sergej ­Skripal wenige Monate vor dem Anstoß ein diplomatisches Säbelrasseln zwischen England und Russland eingesetzt hat. Genau jenen beiden Nationen, die auch um die Ausrichtung der diesjährigen Fußball-WM gerungen und sich dabei einen heftigen Schlagabtausch geliefert hatten.

Weltmeisterschaft der Spione – Russland gegen England

Zeitgleich mit der diplomatischen Krise um Sergej Skripal und der Ankündigung des britischen Außenministers ­Boris ­Johnson, die WM in Russland boykottieren zu wollen, lief die Endphase der Dreharbeiten zur ARTE-Dokumentation Weltmeisterschaft der Spione. Der Film beleuchtet die enge, bisher jedoch kaum bekannte Verbindung zwischen der Welt des Fußballs und der Spionage. Dabei gehen die investigativen Recherchen der Filmemacher Niels ­Borchert Holm und Jon ­Adelsten zurück bis ins Jahr 2015, als der Welt-Fußballverband Fifa von einem gewaltigen Korruptionsskandal erschüttert wurde: In einer spektakulären Aktion hatte das FBI etliche Fußball-Funktionäre in einem Schweizer Luxushotel verhaftet.

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Bild: © Wingman Media

Verfügbar bis: 27. Juni 2018
Kategorien: Politik, Wirtschaft