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Tatort: Im Schmerz geboren | ARD

Laura | 04. Mai 2017

Folge 920: mächtige Drogenbarone, Ménage à trois und Massenschießerei. Etwas übertrieben, ein wenig zu plakativ – Tatort eben. Ebenso der Beginn des Films: Drei zwiespältige Typen warten auf dem Bahnhof Wiesbaden-Erbenheim mit angezogener Knarre auf ihr Opfer. Doch bevor sie zu Tätern werden, fallen sie einem unsichtbaren Mörder zum Opfer. Der Auftakt einer außergewöhnlichen Tatort-Folge, denn wer genau hinschaut, erkennt, dass diese Szene stilistisch auf den Italowestern „Spiel mir das Lied vom Tod“ anspielt. Neben Andeutungen zu weiteren Filmklassikern verwendet die ungewöhnliche Tatort-Folge ebenso knallige Stilmittel, die stark an einen Tarantino-Streifen erinnern.

Im Schmerz geboren – eine der besten Tatort-Folgen

Mit Im Schmerz geboren erzählen Regisseur Florian Schwarz und Autor Michael Proehl in der Manier eines Shakespeare-Stückes einen überaus gelungenen Krimi, der neben dem Grimme-Preis 2015, mit der Goldenen Kamera 2015 für den „besten deutschen Fernsehfilm“ ausgezeichnet wurde.

Bild: HR/Philip Sichler

Kategorien: Film & Serie