< Im Sommer 1967 feierte die Hippie-Bewegung ausgehend von San Francisco ihren Höhepunkt. Die Summer of Love Doku auf Arte zeigt beeindruckende Archivaufnahmen!

Summer of Love – Doku über den Sommer 1967

Anne | 12. Mai 2018

Wir schreiben Ende der 60er Jahre. In der Hippie-Hochburg San Francisco beginnen die Studentenunruhen gegen Rassismus und den Vietnam-Krieg. Eine Bewegung für Frieden, Gleichheit und Gerechtigkeit entsteht, welche sich schnell in der ganzen Welt ausbreitet. Auch Dank vieler Bands und Musiker, die das Lebensgefühl einer ganzen Generation transportieren und durch ihre Platten und Songtexte Menschen in den letzten Winkeln der Erde erreichen. Auf dem Höhepunkt der Flower-Power-Bewegungen feiern Menschen weltweit den Summer of Love.

Summer of Love geht in Geschichte ein

Auf den ersten großen Musikfestivals wie Memphis oder Woodstock singen nicht nur Jimi Hendrix, Janis Choplin, The Rollings Stones und viele weitere Künstler, die in die Musikgeschichte eingingen. Ebenfalls wurde hier der Ruf nach Veränderung laut. Mit ihrem grenzlosem Optimismus wollten die Blumenkinder die bisherigen Strukturen aufbrechen. Während Simon & Garfunkel, The Who oder The Mamas and the Papas von Frieden und Liebe in der Welt singen. Der Summer of Love war geboren und gilt bis heute als einer der einschneidendsten Momente in Bezug auf Freiheit und Bürgerrechte.

Zentrales Element der Summer of Love Doku ist die Musik

Mit vielen Archivaufnahmen, Zeitzeugen und Historikern rekapituliert die Doku diese besondere Zeit Ende der 60er Jahre weltweit. Beispielsweise tauchen wir in das Swinging London mit seinen Ikonen der Zeit: Twiggy, The Beatles und dem Minirock. Wir erfahren von Muhammad Alis Kampf gegen die Wehrpflicht in den USA und gegen seinen Einzug in den Vietnam-Krieg. Außerdem lauschen wir Martin Luther Kings berühmter Rede über die Gleichberechtigung von Schwarzen und Weißen.

Auch wenn es etwas weniger „Talking Heads“ in der Doku geben könnte, bietet sie doch sehr vergnügliche 44 Minuten, in welchen man auch die ein oder andere neue Information erhält.


Die Doku hat euch jetzt so richtig in Stimmung für Love, Peace & Happiness gebracht? Dann streamt gleich weiter und zwar:

Woodstock – 3 Days of Peace and Music

Der Dokumentarfilm lässt uns über drei Stunden das legendäre Woodstock-Festival von 1969 erleben auf dem von den Rolling Stones, The Who und Santana über Janis Joplin bis hin zu Jimi Hendrix alle großen Stars der Zeit aufgetreten sind. Zwanzig Kameraleute filmten über 100 Stunden Video-Material. Neben den Konzerten und der Stimmung der Festivalbesucher sehen wir in dem Dokumentarfilm Interviews mit den Machern des Festivals und dürfen einen Blick hinter die Bühnen werfen.

Hier den ganzen Film zum Woodstock Festival schauen

Auch in Deutschland gab es Hippies. Streamt hier die Doku Sommer in Orange über eine Hippie-Kommune in Bayern.

 

Bild: Screenshot aus der Summer of Love Doku

Verfügbar bis: 17. Mai 2018