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Slab City – Wildes Leben in der Wüste

Anne | 14. Mai 2018

Geh und erfüll dir deinen Traum – das ist es, was ich machen wollte. Ich könnte nie in ein normales Stadtleben zurückkehren, so etwas langweiliges kann ich mir gar nicht vorstellen.

Ein Abenteuer-Dasein ohne Regeln und Gesetze leben die Bewohner der Slab City. Für ihre scheinbar grenzenlose Freiheit im Aussteiger-Paradies mitten in der Colorado-Wüste Kaliforniens, nehmen sie viele Widrigkeiten in Kauf. Hier gibt es weder Strom noch fließend Wasser, kein Krankenhaus und keine Polizeistation. Ein Ort, an dem sich die Bewohner ganz ohne Hierarchien selbst verwalten und versorgen. Zum Waschen und Baden dient eine heiße Mineralquelle in der Nähe, die Elektrogeräte laufen mit Solarenergie und mit Essen & Trinken deckt man sich besser auf Vorrat ein, denn die Autofahrt zum nächsten Supermarkt ist ziemlich weit.

Slab City – Hippie-Paradies in der Wüste

Vor allem Hippies und Künstler leben in der Wohnwagensiedlung mietfrei und unbehelligt von gesellschaftlichen Zwängen. Doch auch abenteuerlustige Rentner, die ihr altes Leben hinter sich gelassen haben und zu Dauercampern in der Sonne geworden sind. Gerade das Miteinander wird in dieser außergewöhnlichen Stadt groß geschrieben, Nachbarn helfen sich und sind füreinander da. So finden seit der Finanzkrise auch immer mehr obdachlos gewordene Menschen hier ein neues Zuhause, wie zum Beispiel die Familie Neill, welche zu siebent in einem kleinen Wohnwagen lebt.

Der Dokumentarfilm von Carolin Reiter porträtiert die unterschiedlichen Bewohner dieser besonderen Aussteiger-Stadt und gibt Einblicke in das Leben der Wohnwagensiedlung Slab City.

Nur ein paar Kilometer entfernt, liegt Bombay Beach –ein surrealer Ort am Saltonsee. Auch hier leben die Außenseiter der amerikanischen Gesellschaft. Schaut hier den poetischen Film, der die Magie eines wunderbaren Traumes versprüht:

Bild: © Medienkontor FFP/Carolin Reiter

Verfügbar bis: 20. Mai 2018
Kategorien: Gesellschaft