Für seinen Dokumentarfilm Nervöse Republik begleitete Filmemacher Stephan Lamby ein Jahr lang mehrere deutsche Politiker und Journalisten mit der Kamera.
Dokumentarfilm 90 min

Nervöse Republik – Ein Jahr Deutschland | ARD

Frieda | 20. April 2017

2016 wird vielen vermutlich nicht als besonders gutes Jahr in Erinnerung bleiben. Ereignisse wie der Brexit, die US-Wahl, zahlreiche Terroranschläge und der damit zusammenhängende Erfolg rechtspopulistischer Gruppierungen zeugen von einer beunruhigenden Stimmung, die sich nicht nur in Deutschland ausgebreitet hat.

Auf Kundgebungen, Demonstrationen und in den sozialen Medien wird dabei vor allem eins deutlich: Viele Menschen haben das Vertrauen in etablierte, gesellschaftspolitische Strukturen verloren. Denn Feindbild Nummer eins sind neben „linksgrünversifften Gutmenschen“, vor allem Politiker und Journalisten, bzw. „Volksverräter“ und „Lügenpresse“.

Nervöse Republik – Ein spannender Blick hinter die Kulissen

Für seinen Dokumentarfilm Nervöse Republik begleitete der Filmemacher Stephan Lamby ein Jahr lang mehrere deutsche Politiker und Journalisten mit der Kamera. Dabei gewähren die oftmals sehr persönlichen Aufnahmen einen seltenen Blick hinter die Kulissen verschiedener Parteien und Medienhäuser. Der Film dokumentiert die politischen Wendepunkte des letzten Jahres und fängt die Reaktionen und Erklärungsversuche seiner prominenten Protagonisten ein. Zu Wort kommen unter anderem Sahra Wagenknecht, Heiko Maas, Frauke Petry, Katarina Barley, Blogger Tilo Jung und Ex-BILD-Chefredakteur Kai Diekmann.

Sehenswert!

Bild: © NDR/ECO Media

 

 

Verfügbar bis: 19. April 2018
Kategorien: Gesellschaft, Politik