nachhaltig leben - 10 videos
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10 Videos, die zeigen wie du nachhaltig leben kannst

Mediasteak | 27. November 2017

Wir besitzen viel mehr Dinge, als wir wirklich benötigen, gehen zum Zeitvertreib shoppen oder fliegen mit der billigsten Airline mal eben in ein anderes Land. Unser konsumgeprägter Lebensstil hinterlässt einen ökologischen Fußabdruck, der immer größer wird. Damit der Schuh nicht noch mehr drückt, haben wir euch 10 Videos zusammengestellt, die euch zeigen, wie ihr nachhaltig leben könnt.

Warum es sich lohnt, nachhaltig zu leben

Neben schnellen Tipps finden sich auf dem Kanal „Schlaumal“ auch interessante Erklärvideos. Hier wird zum Beispiel gezeigt, warum es trotz CO2-Ausgleich besser ist, auf das Flugzeug zu verzichten.
Warum das alles so wichtig ist, wird in anderen Videos gezeigt. Zum Beispiel in diesem über unsere mögliche Zukunft: Ein Szenario zeigt eine grüne Welt, in der alles auf Nachhaltigkeit ausgerichtet ist. Im anderen Szenario ist die Welt grau und öde, denn nach drastischen Klimaveränderungen ist der Welthandel zusammengebrochen.

 

Konsumverweigerung als Lebensstil – Wie lebt es sich ohne?

Unser übermäßiger Verbrauch und die Knappheit natürlicher Ressourcen treibt die Suche nach Konsum-Alternativen immer weiter voran.
Dieses Videotagebuch zeigt fünf Menschen, die sich für einen Lebensstil des Minimalismus entschieden haben. Sie haben ihr Leben voller Luxusgüter hinter sich gelassen und sich von Dingen wie Elektrizität, Plastik oder Beauty-Produkten verabschiedet.

 

Trash is for Tossers – Wie man in vier Jahren nur ein Glas voll Müll produziert

Lauren Singer bringt ihren eigenen Becher für ihren Coffee-to-Go mit, nimmt Baumwolltaschen zum Einkaufen und verzichtet generell auf Einwegprodukte. Mit recht einfachen Mitteln hat sie es geschafft, kaum noch Müll zu produzieren. Und wenn doch mal welcher entsteht, steckt sie ihn in ein kleines Müllglas. Seit vier Jahren handhabt sie das so – und das Glas ist noch nicht voll.
Auf ihrem Blog „Trash is for Tossers“ gibt sie wertvolle Tipps, um den Alltag zu meistern. Dort zeigt sie auch, wie man sich ohne Müll selbst Deo, Zahnpasta und Bodylotion herstellen kann.

 

Reinigungsmittel selber machen, statt die Chemiekeule zu schwingen

Für jede mögliche Anwendung und Oberfläche haben sich findige Marketingexperten extra Reinigungsmittel ausgedacht. Doch wer hat schon Lust auf einen ganzen Schrank voller giftiger Putzmittel?
Dieses Video zeigt, wie einfach man mit Essig, Zitronensaft und Natron alles wieder sauber kriegt. Im richtigen Verhältnis mit Wasser vermengt, kann man sich jeden erdenklichen Reiniger zusammenmischen – und vergiftet dabei weder sich noch die Umwelt.

 

Weniger ist mehr – Minihäuser voll im Trend

Weniger ist mehr, heißt es immer. Und fühlt man sich nicht viel besser, wenn man sich von überflüssigen Dingen trennt? Genau aus diesem Grund entstand die „Tiny House“- Bewegung in den USA, die sich auf die Reduktion des Wesentlichen konzentriert. Tiny Houses sind, wie der Name vermuten lässt, kleine Häuser, deren Größe meist nicht über 50 m² liegt. Das sogenannte „Downsizing“ soll sich den Wohnbedürfnissen der heutigen Gesellschaft anpassen; kleinere Familien = weniger benötigter Wohnraum. Neben der Kostensenkung, spielen Nachhaltigkeit und das Bewusstsein fürs (wirklich) Wichtige im Vordergrund der Bewegung. In diesem Video könnt ihr sehen, dass das „Tiny House“-Konzept auch schon bei der Jugend heute anschlägt: Hier hat sich ein 13-jähriger Junge sein eigenes, kleines Haus gebaut.

 

Schönere Haare ohne Shampoo? Schönere Haut ohne Kosmetik? – Das #NoPoo-Experiment

Sechs Wochen ohne Kosmetikprodukte klingt für viele wie ein Alptraum. So auch für Vanessa, Redakteurin bei Puls. Trotzdem wagt sie das Experiment und verzichtet in der Zeit auf alles – vom Sham(no)poo bis hin zum Deo! Hierbei möchte sie herausfinden, ob sich der Verzicht auf Beautyprodukte nachhaltig auf Haut und Haar auswirkt.
Wie notwendig sind Deo & Co. wirklich? In dem Selbstversuch stößt Vanessa an ihre (Ekel-)Grenzen und zeigt, wie man sich trotz Shampoo-Detox die Haare waschen kann.

 

Share Economy – Tauschen statt kaufen

Für Flohmarktliebhaber ein Traum: Tauschpartys sind die Tupperpartys der 2010er Jahre. Dabei sind sie nicht nur geldsparend, sondern auch nachhaltig!
Das Konzept ist einfach, wer etwas mitbringt, darf auch wieder etwas mitnehmen. Der Überraschungseffekt des Flohmarkts bleibt erhalten und man wird im Zweifelsfall Ungeliebtes los.
Der Hamburger Philipp Glöckler hat das Potenzial hinter der Idee „tauschen statt kaufen“ erkannt und die Online-Tauschbörse Why own it? gegründet. Hier kann man seine Habe an Menschen in seiner Nähe verleihen. Und wer weiß, vielleicht entstehen beim Verleihen von Bohrmaschine, Zucker & Co. neue Kontakte?!

 

Die Essensretter

Zwei Jahre nachdem der aufsehenerregende Film „Taste the Waste“ in den Kinos lief, geht die Doku „Essensretter“ der Frage nach, was sich seither verändert hat.
Doch das Umdenken hat bei vielen begonnen und so zeigt die Doku positive Beispiele im Umgang mit Essen. Die beiden Berlinerinnen von Culinary Misfits zum Beispiel: Sie zelebrieren die Vielfalt der Natur und setzen sich für den Genuss von ungenormten Gemüse ein, indem sie tolle Gerichte aus Lebensmitteln bereiten, die sonst auf dem Müll gelandet wären.

 

Wie man sein Konsumverhalten nachhaltig gestaltet

Viele kleine Dinge machen einen Unterschied. Das Basilikum aus dem Supermarkt zum Beispiel: Meist viel zu eng gepflanzt und falsch geerntet, leben sie nicht lange und schon muss der nächste her. Topft man sie jedoch um und schneidet nur die oberen Knospen ab, wird das Basilikum lange leben.
Auf dem Youtube-Kanal von Utopia.de findet man noch viele weitere Tipps: Zum Beispiel wie man Waschmittel aus Efeu macht und plastikfreies Frischhaltepapier selbst herstellt.

 

Pia Kraftfutter – Deo aus nur drei Zutaten selbst herstellen

Vegan essen und nachhaltig leben – vor allem darum geht es der Bloggerin Pia Kraftfutter. Hier zeigt sie zum Beispiel, wie man mit nur drei Zutaten ein nachhaltiges Deo herstellt, dass den ungewünschten Schweißgeruch auch wirklich unterdrückt.
In anderen Videos zeigt sie, wie man zum Beispiel seine Haare mit Roggenmehl shampooniert oder ohne neue Kleidung auskommt.

 

Wenn ihr jetzt angefixt seid und am liebsten komplett auf Konsum und Co. verzichten wollt – denkt doch mal übers Aussteigen nach – diese Filme machen Lust drauf!

 

Bild: © Trash is for Tossers

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