Marilyn Monroe ZDF
Dokumentation

Mythos auf dem Prüfstand: Marilyn Monroe

Konstanze | 15. April 2017

Sie gilt als die Sex-Ikone schlechthin. Außerdem wird sie als Superstar gefeiert und als die berühmteste Frau Hollywoods verehrt: Marilyn Monroe. Am 5. August 1962 wird sie in ihrer Villa in L.A. tot aufgefunden. Als Todesursache gilt Selbstmord in Folge von einer Überdosis Schlaftabletten. Gegenstimmen allerdings zweifeln und wittern eine Verschwörung.

Selbstmord – oder doch Opfer von politischem Kalkül?

Marilyn Monroe galt als Party-Girl, deren Drogenkonsum mehr als nur bedenklich war. Darunter litt ihre Karriere enorm. Überdies wurde sie geprägt von einer lieblosen Kindheit und flüchtete sich in wechselnde Affären. Kritiker sehen darin den Grund für anhaltende Depressionen und schlussendlich auch für ihren Tod.

Dessen ungeachtet gibt es Verfechter der Theorie, dass Marilyn Monroe ermordet wurde. Das legendäre Geburtstagsständchen für John F. Kennedy ließ die ganze Welt tratschen, ob die beiden eine Affäre hätten. Dass dies der politischen Karriere des US-Präsiden schade würde, liegt auf der Hand. Weiterhin gab es Gerüchte um ein Tächtel-Mächtel mit dem Bruder des Präsidenten Bobby Kennedy. Ist ihr die verbotene Liebe mit den mächtigsten Männern der Welt zum Verhängnis geworden?

Marilyn Monroe: Todesursache verhängnisvolle Affären?

Unklar ist auch, welche Rolle ihr Psychiater spielte. Hatte sie auch mit ihm eine Affäre? Dies war gesetzlich verboten und hätte ihm nicht nur seine Lizenz kosten können, sondern auch eine Gefängnisstrafe nach sich gezogen.

Ein mysteriöses rotes Tagebuch (Tapfer lieben: Ihre persönlichen Aufzeichnungen, Gedichte und Briefe) mit schmutzigen Details aus ihrem wilden Liebesleben, ominöse Tonbandaufnahmen und wilde Spekulationen von Zeitzeugen machen diese Dokumentation sehr sehenswert.

 

Bild: ZDF

Verfügbar bis: 10. Mai 2017
Kategorien: Gesellschaft