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Milli Vanilli: From Fame to Shame

Laura | 02. Januar 2018

Los Angeles, 1990: Robert Pilatus ist am Höhepunkt seiner Karriere angelangt – als Mitglied des Pop-Duos Milli Vanilli gewinnt er seinen ersten Grammy. Zuvor sind er und sein Bandkollege Fabrice Morvan  über Nacht zu internationalen Stars geworden. Milli Vanilli landen einen Hit nach dem anderen. Doch was keiner bis dato weiß – sie haben nie einen Ton selbst gesungen.

„Der Robert wäre im Fußball besser aufgehoben gewesen.“

Rob, der vor seiner Karriere in der FC Bayern-Auswahl spielte, steigt der plötzliche Ruhm schnell zu Kopf. Er beginnt Kokain zu nehmen und bekommt Star-Allüren, die in Größenwahn münden: „Musically, we are more talented than any Bob Dylan, Paul McCartney or Mick Jagger. I‘m the new modern rock‘n‘roll. I‘m the new Elvis.“

Als der Drang nach eigener musikalischer Leistung immer größer wird, wollen Rob und Fab ihre Rolle als Playback-Darsteller nicht länger hinnehmen. Sie möchten auf ihrem zweiten Album selber singen. Doch ihr Produzent Frank Farian bekommt kalte Füße und enthüllt die Lüge auf einer Pressekonferenz.

Das Popmärchen von Milli Vanilli entpuppt sich zum Albtraum

Weil die beiden für den Schwindel verantwortlich gemacht werden, wird für sie der Traum zum Albtraum . Zum Beispiel ist für Rob „jeder Tag ein Kampf“ – ein Kampf gegen die Drogen und die mediale Diffamierung. Letztendlich verliert er ihn und stirbt an einem Drogencocktail.

In Milli Vanilli: From Fame to Shame schildern damalige Wegbegleiter, Freunde und Fabrice Morvan selbst die Geschehnisse aus einer sehr persönlichen Perspektive. Eine bewegende Doku über eine Erfolgsgeschichte, die als einer der größten Skandale der Musikgeschichte endete.

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Bild: © Manfred Esser, ARD

Verfügbar bis: 08. Januar 2018
Kategorien: Kultur