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Lommbock – jetzt im Kino

Christine | 19. März 2017

Aus Lammbock wird Lommbock: Fortsetzungen bauen oft auf den Nostalgie-Faktor – zuletzt erlebt bei „T2 Trainspotting“. Nach 20 Jahren haben die vier Jungs neue Klamotten, Jobs und Familien, beweisen aber schnell: Dem massiven Drogenkonsum muss das nicht im Wege stehen. 117 Minuten lang wird geschnieft und geraucht und es werden krumme Geschäfte gedreht. Und: Mehr wollen die Fans ja auch nicht.

Lommbock – es gibt wieder „Pizza Gourmet“

Ähnlich ist es bei der Lammbock-Fortsetzung. Natürlich alles etwas harmloser, denn Lommbock spielt schließlich nicht in Edinburgh, sondern in Würzburg. Der Plot ist schnell erzählt: Stefan (Lucas Gregorowicz) führt jetzt ein Business-Jet-Set-Leben in Dubai und will bald heiraten. Um die nötigen Papiere zu beschaffen, geht’s in die Heimat. Dort holt ihn Kai (Moritz Bleibtreu) mit einer „Pizza Gourmet“ ab. Gourmet, weil unter der Wurst ein Päckchen Cannabis versteckt ist. Mit dieser Spezial-Pizza hatten die beiden Freunde vor 15 Jahren ihr Geld verdient.

Erwachsen – doch Drogenkonsum geht weiter

Und auch wenn Stefan und Kai neue Klamotten, Jobs und Familien haben, steht das dem massiven Drogenkonsum nichts im Wege. Wie Danny Boyle in „T2“ setzt auch Regisseur Christian Zübert auf Nostalgie. Lommbock ist erneut ein Buddymovie, der sich selbst im größten Chaos die Zeit für einen Joint nimmt. Alexandra Neldel ist wieder dabei. Schöngeist (Antoine Monot, Jr.) und Achim (Wotan Wilke Möhring) leben immer noch dauerkiffend im Wohnwagen vor der Pizzeria. Kurz, der Film macht Spaß. Und, nun ja, mehr wollen die Fans ja auch nicht.

Kategorien: Behind The Scenes, Kino