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Kurzfilm-Serie: Paare

Frieda | 05. Juni 2018

Die Liebe ist bekanntlich das schönste Gefühl der Welt. Doch wenn die ersten frischverliebten Monate vorbei sind, stellt sich in vielen Beziehungen sehr schnell der berühmt berüchtigte Alltag ein und man stellt vielleicht fest, dass der oder die Auserwählte doch nicht ganz so perfekt ist, wie anfangs gedacht. Wenn es in der Beziehung so richtig kriselt, gibt es für manche Paare nur noch einen Ausweg: den Gang zum Paartherapeuten. Genau darum geht es auch in der Kurzfilmreihe Paare.

Paare – Wenn der Zuschauer zum Therapeuten wird

In zwei Mal zehn Therapiesitzungen erzählt Regisseur und Drehbuchautor Johann Buchholz, was Zusammensein mit der Liebe anstellen kann. Die Idee ist simpel: Der Zuschauer nimmt den Platz des Therapeuten ein. Ihm gegenüber sitzen die Paare auf einem Ledersofa und erzählen – mal alleine, mal im Dialog – von ihren großen und kleinen Beziehungsproblemen. Namhafte deutsche Schauspieler geben sich auf dem braunen Ledersofa die Klinke in die Hand: unter anderem sind Heike Makatsch, Til Schweiger, Nora Tschirner und Kostja Ullmann in unterschiedlichen Rollen zu sehen.

Dabei kommt mehr als ein Geständnis ans Licht. Verschiedene Vorstellungen von Partnerschaft und Glück, von Treue und gegenseitiger Wertschätzung werden deutlich. Es wird aneinander vorbeigeredet, philosophiert, gestritten und sich wieder vertragen. Witzige Dialoge, teilweise klischeehaft überspitzt dargestellt, machen die Serie so sehenswert. Besonders, wenn die Kommunikation ganz offensichtlich danebengeht.

Paare handelt von alltäglichen und nicht so alltäglichen Beziehungskrisen; von Eifersucht, Leidenschaft und gegenseitigen Erwartungen. Und am Ende wird klar, dass sich die meisten Beziehungsprobleme auch ganz ohne Therapeuten lösen lassen: Indem man einfach mal ehrlich miteinander spricht.

Zu allen Folgen in der arte-Mediathek.

Bild: arte

Verfügbar bis: 06. März 2019
Kategorien: Kurzfilm, Liebe & Sex