Kinotipps

3 Kinofilme, die ihr dieses Jahr noch sehen solltet

Ronas | 07. Dezember 2017

Es ist Dezember. Das heißt nicht nur, dass es schon nachmittags dämmert, sondern auch, dass der ganze Weihnachtstrubel beginnt. Der perfekte Zeitpunkt also, um vielleicht auch einmal den Gang ins wohlige, gemütliche Kino zu wagen. Unsere drei Kinotipps für diesen Monat bieten eine hervorragende Ergänzung (oder einen Ersatz) zum weihnachtlichen Treiben. Also raus aus dem Alltagsstress und rein ins Kino!

 

Die Lebenden reparieren


Der Jugendliche Simon führt ein unbeschwertes Leben. Während er die erste richtige Liebe gerade gefunden hat, widmet er seiner zweiten großen Leidenschaft ebenfalls viel Zeit: dem Surfen. Doch von einem Tag auf den anderen ändert sich alles. Simon gerät in einen schlimmen Autounfall. Sein Körper kann noch gerettet werden, er selbst nicht – Simon liegt hirntot im Krankenhaus und seine Eltern müssen sich mit dem Gedanken abfinden, die Maschinen, die ihn am Leben erhalten, abzustellen. Gleichzeitig bangt auch Claire aus Paris um ihr Leben. Sie ist schwer krank – benötigt ein neues Herz und es stellt sich die Frage, ob sie das von Simon bekommen kann. Der französische Film Die Lebenden reparieren bewegt und widmet sich gleichzeitig dem hochaktuellen und wichtigen Thema der Organspende aus verschiedenen Sichten.

Kinostart: 07. Dezember 2017

A Ghost Story


A Ghost Story ist, anders als der Name erwarten lässt, kein Horrorfilm. Vielmehr handelt es sich um ein melancholisches Familiendrama, mit einigen fantastischen Elementen.

Das Ehepaar M und C, gespielt von Rooney Mara und dem diesjährigen Oscar-Gewinner Casey Affleck, wohnt in einem abgeschiedenen Haus, das C sehr am Herzen liegt. Kurz nachdem M ihren Ehemann überredet hat, dennoch an einen anderen Ort zu ziehen, stirbt dieser. Kurz darauf wird M auch noch von einem Geist verfolgt. Es stellt sich heraus, dass es sich bei dem Geist um C handelt, der, an sein altes Haus gebunden, in diesem umherwandert und den alten Zeiten hinterher trauert. Dabei überzeugt auf den ersten Blick vor allem der atypische Look des Geistes: Statt einem animiertem Filmgeist, haben wir es mit einem Geist zutun, der der Fantasie eines Kindes entsprungen zu sein scheint: Ein Mann mit einem Bettlaken über dem Körper, in das zwei Gucklöcher eingeschnitten sind.

Kinostart: 07. Dezember 2017

 

The Killing of a sacred deer


Nach The Lobster liefern Yorgos Lanthimos und Efthimis Filippou mit The Killing of a Sacred Deer ein weiteres Meisterwerk, das den Preis für das beste Drehbuch bei den diesjährigen Filmfestspielen in Cannes gewann und um die Goldene Palme konkurrierte. Die Hauptrollen spielen Nicole Kidman und Collin Farell – eine weitere Garantie für einen hervorragenden Film.
Martins Vater ist vor einigen Jahren gestorben. Seitdem hält Steven Murphy, ein wohlhabender Herzchirurg, Kontakt zu dem Jungen – er hatte seinen Vater vor dessen Tod behandelt. Martin drängt sich jedoch immer weiter in das Leben von Steven und seiner Familie. Als Stevens Sohn Bob dann plötzlich nicht mehr laufen kann, nimmt eine perfide Geschichte ihren Anfang. Für alle, die wieder einmal einen hochspannenden und unheimlich intensiven Film sehen wollen, ist The Killing of a Sacred Deer ein Muss.

Kinostart: 28. Dezember 2017

 

Kategorien: Behind The Scenes, Kino