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Jah Rastafari Doku – Die Wurzeln des Reggae | arte

Anne | 16. April 2017

Die Jah Rastafari Doku widmet sich dem Ursprung, der Entwicklung und der internationalen Wahrnehmung des Reggae. Denn hinter der Musikrichtung, deren bekanntester Repräsentant Bob Marley ist, steckt viel mehr als lange Dreadlocks, kiffen und Jamaika. Auf der Karibikinsel entstand die Rastafari-Bewegung in den 1930er Jahren, als sich Schwarze gegen die Unterdrückung wehrten. Zur Entstehungszeit wurden die Rastafaris als ein Haufen verwahrloster, verrückter Marihuana-Süchtiger wahrgenommen. Sie wurden verfolgt, gejagt und mussten am Rand der Gesellschaft leben.

Jah Rastafari Doku über panafrikanische Identität

Der schwarze Befreiungskämpfer Marcus Garvey war Gründer der christlichen Bewegung, die auf Werte der Bibel zurückgreift. Er proklamierte eine positive panafrikanische Identität, die die Versklavung der Vorfahren überwindet und sich zu den afrikanischen Wurzeln bekennt.

Doch Rastafari sein ist nicht nur die Besinnung auf afrikanische Wurzeln, es umfasst das gesamte Leben – die Ernährung, die Atmung und Gesundheit. Das heißt, die Anhänger wollen in Liebe und Einheit mit ihrer Umwelt leben, negative Energie loswerden und eins werden mit ihrem Geist. Sie streben Harmonie mit allem an – mit Menschen, Tieren und Orten.

Wurzeln des Reggae

In tollen Aufnahmen aus Jamaika tauchen wir ein in die wahre Rastafari-Bewegung und in die Wurzeln von Reggae, fernab von Kitsch und kommerzieller Vermarktung.

Außerdem großartig: die Kinodokumentation „Marley“ über den Sänger, die wir schon empfohlen hatten.

 

 

Foto: arte, Jah Rastafari Doku

Verfügbar bis: 21. April 2017
Kategorien: Drogen, Gesellschaft, Kultur