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Im Angesicht des Verbrechens

Anne | 01. Dezember 2018

Dominik Grafs zehnteilige Serie Im Angesicht des Verbrechens sorgte bei ihrer Uraufführung auf der Berlinale 2010 für viele Lobeshymnen. Hinsichtlich der niedrigen Einschaltquoten zur ersten Fernsehausstrahlung und auch wegen des finanziellen Desasters am Set, war die Presse ein paar Monate später allerdings plötzlich ziemlich empört. Anschließend gab es eine Debatte über das öffentlich-rechtliche Fernsehen.

Liebe zu 80er-Jahre-Polizeiserien

Doch: Egal wie teuer die Serie war und wie wenig Zuschauer das am Ende zu schätzen wussten – das Gangsterepos rund um die russische Mafia-Szene Westberlins ist sowohl in der filmischen Umsetzung als auch in seiner Dramaturgie große Kunst. Die verwobenen Geschichten zwischen dem lettisch-jüdischen Geschwisterpaar Marek und Stella und dem Mafiaboss Mischa, entwickeln auf mehreren Handlungssträngen eine intensive Milieustudie der russischen Szene Berlins. Die Verfilmung besticht durch den aufregenden und unkonventionellen Stil des Regisseurs. Immerhin macht er hier seiner Liebe zu 80er-Jahre-Polizeiserien Aufwartung.

Mafia-Geschichte mit tollen Schauspielern

Großartig besetzt und hochspannend ist Im Angesicht des Verbrechens eine wahre Perle in der Fernsehlandschaft. Noch bis Mai könnt ihr die tolle Serie in ARD-Mediathek komplett anschauen. Aktuell sind sechs der zehn Folgen online. Doch die weiteren folgen bald!

Hier gehts zu den Folgen von Im Angesicht des Verbrechens.

 

Außerdem auf Mediasteak von Dominik Graf: Die geliebten Schwestern.

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Verfügbar bis: 06. Mai 2019