Happy Porno?" von Alain Godet zeichnet den Wandel des Pornofilm-Business nach und lässt Produzenten und Darsteller zu Wort kommen.
Doku | 3Sat 50 min

Happy Porno? – das Ende der Scham

Frieda | 17. Mai 2017

YouPorn, PornHub, RedTube… Das Geschäft mit Online-Pornofilmen boomt. Laut Economist gibt es zurzeit etwa 700-800 Millionen Websites mit pornografischen Inhalten im Netz. Gesucht werden dort unter anderem Begriffe wie „teen“ „milf“ oder „lesbian“ – das Internet bietet die passenden Filme für alle Vorlieben und Fetische. Denn Grenzen gibt es keine.

Happy Porno? – Die Geschichte des Pornofilms

Dagegen erscheinen die Anfänge des Erotikfilms geradezu unschuldig: Was in den 70er Jahren nur nach strenger Zensur in ausgewählten Kinos lief, „könnte man heute sonntags im Fernsehen zeigen“.  Von professionell produzierten Filmchen auf VHS-Kassetten und DVDs bis hin zu einer zunehmend sexualisierten Gesellschaft, in der jeder Amateurfilme im Netz verbreiten und damit Geld verdienen kann. Die Wahrnehmung von Pornografie hat sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert.

Happy Porno? von Alain Godet zeichnet den Wandel des Pornofilm-Business nach und lässt Produzenten und Darsteller zu Wort kommen. Wie etabliert ist Pornografie mittlerweile in unserer Gesellschaft? Was bedeutet die Internet-Pornografie für die Offline-Produktionsfirmen? Und kann Porno auch Kunst sein?

Eine Doku über einen Markt, der sich rasant verändert.

Bild: Screenshot/3sat

Verfügbar bis: 13. Juni 2017
Kategorien: Liebe & Sex