Fallada - Im Rausch des Schreibens | arte
Doku | NDR 53 min

Fallada – Im Rausch des Schreibens | NDR

Anne | 27. November 2016

„Jeder stirbt für sich allein“ war das letzte vollendete Werk von Hans Fallada. Kurz darauf wurde er aufgrund seiner Morphinsucht in die Psychiatrie eingewiesen und starb wenige Zeit später im Jahr 1947. 

Nun – 70 Jahre nach seinem Erscheinen – wurde das Werk zum weltweiten Bestseller. Überdies kam gerade der gleichnamige Hollywoodfilm mit Daniel Brühl und Emma Thompson in den Hauptrollen ins Kino. Anlässlich dessen blickt arte auf den großen deutschen Schriftsteller und zeigt das Porträt Fallada – Im Rausch des Schreibens.

Morphin- und Alkoholsucht

Anhand der einzelnen Lebensabschnitte zeigt das biografische Doku-Drama die Höhen und Tiefen im Leben des Schriftstellers. Seine innere Zerrissenheit wird durch die vorgelesenen Tagebucheinträge veranschaulicht. Ebenso wie im Tagebuch, verarbeitet Fallada in seinen Büchern sein Leben. So schreibt er von Alkohol- und Morphinsucht, seiner zerbrochenen Ehe und die politischen Umwälzungen in Deutschland zwischen dem 1. und 2. Weltkrieg. Vor allem seine präzise Beschreibung der „kleinen Leute” und seine Gabe genau zu beobachten, machen den Schriftsteller berühmt.

Fallada –  Im Rausch des Schreibens

Mit nachgestellten Szenen schafft es die szenische Dokumentation anschaulich, Falladas Leben und Schaffen zu zeigen.
Bild: NDR / © Sandra Müller/C-FILMS

Verfügbar bis: 08. Mai 2017
Kategorien: Allgemein, Gesellschaft, Kultur