Falco Doku
Doku | ZDF 44 min

Die zwei Leben des Falco

Laura | 24. Mai 2018

Kaum jemand flog so hoch – und stürzte so tief: Falco schuf mit dem „Kommissar“ und „Rock me Amadeus“ Welthits. Sein früher Tod machte ihn zur Legende. Doch wer war er wirklich? Die Falco Doku erzählt vom Aufstieg und Fall des Ausnahmekünstlers.

Rappen im Wiener Dialekt

Falco kommt als Johann „Hans“ Hölzel 1957 als einziges überlebendes Kind von Drillingen zur Welt. Schon früh weiß Hans, dass er auf die große Bühne gehört. Und so gelingt ihm 1981 europaweit der Durchbruch: „Der Kommissar“ stürmt die Charts in 27 Ländern. Denn Falco trifft den Nerv der Zeit: Anfang der 80er boomt der Sprechgesang – und auf Deutsch macht das noch keiner (in den USA gilt Falco bis heute als Urvater des weißen Rap). Sein Berufswunsch, Popstar zu werden, ist also schon mit Anfang 20 geschafft. Fast.

Falco Doku – zwischen Sensationserfolg und Selbstzerstörung

Obwohl Falco leicht größenwahnsinnig sein neues Album als „Kunstwerk für die Ewigkeit“ ankündigt, floppt die neue Platte „Junge Roemer“. Der ausbleibende Erfolg stürzt den Künstler in eine tiefe Krise, nur noch Alkohol und Drogen können ihn trösten.

Dann endlich die Rettung: die erste Singleauskopplung seines dritten Studioalbums Falco 3  „Rock Me Amadeus“ schießt 1986 an die Spitze der US-Charts – als erster und bis heute einziger deutschsprachiger Song. Falco hat es geschafft.  Doch während ihn die Presse als „das größte Musiktalent seit Mozart“ feiert, hält sich seine Freude in Grenzen: „Des schoff i nie wieder. Jetzt is‘ aus.“

Interviews mit engen Vertrauten und Wegbegleitern sowie tolle Archivaufnahmen geben uns einen intimen Einblick in „die zwei Leben des Falco“.

Ein Muss für alle Fans: Mit dieser Hit-Sammlung behaltet ihr die österreichische Legende gut in Erinnerung!

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Bild:  ZDF und apa / kainerstorfer

Verfügbar bis: 19. Mai 2019
Kategorien: Kultur