< DUTERTES DROGENKRIEG - LEBEN AUF DEN PHILIPPINEN

Dutertes Drogenkrieg – Leben auf den Philippinen

dbate | 05. März 2017

Über 7.000 Tote hat der brutale Anti-Drogenkrieg des philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte bereits gefordert. Die Web-Doku gibt einen ungeschönten Einblick in die Lebensumstände vieler Filipinos. In den Slums, wo Kriminalität und Drogenmissbrauch florieren, kämpfen die Ärmsten der Gesellschaft täglich ums Überleben. Genau hier greift Duterte besonders hart durch und lässt Drogendealer wie Drogenabhängige auf offener Straße ermorden. Wie hat sich das Leben auf den Philippinen unter Duterte verändert?

Sind Drogen wirklich der Hauptgrund für Kriminalität im Land? Für den philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte scheint die Antwort eindeutig zu sein. Seit seinem Amtsantritt im Juni 2016 führt der Hardliner einen brutalen Anti-Drogenkrieg mit mittlerweile über 7.000 Toten. Sein Ziel: Das Land komplett von Drogenabhängigen und Drogendealern zu befreien und damit die ausufernde Kriminalität zu beseitigen.

Slums auf den Philippinen: von der Armut in den Tod

Häufig sind die Opfer der sogenannten extralegalen Morde allerdings nicht große Drogendealer,  sondern arme Menschen. Der philippinische Menschenrechtsaktivist Mark Roman klagt in der Web-Doku an, dass die armen Leute für die Polizei „leichte Opfer“ seien, „die keine Gegenwehr leisten und deren Leben kaum etwas wert ist“. Kann Duterte mit seinem harten Durchgreifen also wirklich die Probleme des Landes lösen? In der Web-Doku sprechen vier mutige Menschen offen über ihren Einsatz für gesellschaftlich abgehängte Filipinos, ihre persönlichen Erfahrungen und die Frage, was Duterte dem zerrütteten Land bisher gebracht hat.

Kategorien: Drogen, Kriminalität, Politik