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Twitter-Philosoph @NeinQuarterly | Viertausendhertz

viertausendhertz | 03. Dezember 2016
„What did Jesus have like 12 followers?“ schreibt Eric Jarosinski aka @neinquarterly. Er selbst hat 127 Tausend. Und das mit Tweets, die erstmal gar nicht sooo massentauglich scheinen. Denn Eric schreibt in Tweets Aphorismen über Sprache und Philosophie. Dabei ist der Ton oft melancholisch bis misanthropisch, immer hintersinnig und anspielungsreich: „At Starbucks I order under the name Godot. Then leave.“ Oder: „North Korea hacks Sony: A security disaster. The #NSA hacks us: A security procedure.“ Oder: „Wenn in doubt. Umlaut.“

Eric aka @NeinQuarterly hätte eigentlich ein Buch schreiben müssen – und keine 140-Zeichen-Botschaften

Eric ist ein Fan der deutschen Sprache. Schließlich war er bis vor Kurzem noch Germanistik-Prof in Pennsylvania. Wie er mit Twitter schließlich seine Schreibblockade überwand und am Ende doch noch ein Buch geschrieben hat: Das hat er unserem Autoren Christian Möller bei einem Spaziergang durchs Frankfurter Uni-Viertel erzählt.
Kategorien: Podcast