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Die Königin von Versailles

Anne | 27. Mai 2018

Vom Tellerwäscher zum Millionär zum Tellerwäscher. Mit Time-Share-Ferienressorts scheffelt der US-amerikanische Milliardär David Siegel das ganz große Geld. Er verkauft armen Leuten teure Ferienwohnung im „Sharing“-Prinzip, damit sie sich zwei Wochen im Jahr reich fühlen können. Auch wenn sie ihr Leben lang den Kredit abbezahlen.

Die Königin von Versailles: Der Traum vom Mega-Schloss

Das Geschäft läuft blendend, große Pläne werden geschmiedet. Und so beginnt Filmemacherin Lauren Greenfield im Jahr 2007 den Milliardär und seine Frau, eine ehemalige Schönheitskönigin, mit der Kamera zu begleiten. Das Ehepaar plant gerade für sich, seine 8 Kinder und 20 Hausangestellten das größte Eigenheim der USA zu bauen – eine Anlage im Stile von Versailles auf 27.500 Quadratmetern inklusive Baseballfeld, Bowlingbahn, Ballsaal und Eislaufbahn. Doch die Finanzkrise zerstört nicht nur die Träume vom Mega-Schloss, sondern lässt die Familie in jeglicher Hinsicht sozial absteigen. Sehr nah porträtiert Greenfield die Siegels und erzählt uns mit Die Königin von Versailles diese bezeichnende Geschichte des American Dream.

Bild: WDR/SWR/Lauren Greenfield/INSTITUTE

Verfügbar bis: 31. Mai 2018
Kategorien: Gesellschaft