"Fear and Loathing in Las Vegas" gehört zu den beliebtesten Roadmovies
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Roadmovies mit Fernweh-Garantie

Mediasteak | 12. Mai 2017

„Follow your dream“ – eine Maxime, die jeder von uns lieber gestern als heute verwirklichen will. Kein Wunder also, dass wir den Helden der Roadmovies so gern bei ihrer Suche nach Freiheit und Identität zuschauen. Ihr Unterwegssein symbolisiert eine Rebellion gegen das bisherige Leben und auch gegen die Gesellschaft. Sie brechen in der Hoffnung auf, am Ende ihren Platz in der Welt zu finden.

Das sind unsere liebsten Roadmovies:

 

Fear and Loathing in Las Vegas (1998, Terry Gilliam)

Auf einen RoadTRIP der besonderen Art geht Hunter S. Thompson (a.k.a. Raoul Duke) mit seinem „AAANWALT“ Dr. Gonzo. Ausgestattet mit 2 Beuteln Gras, 75 Kugeln Mescalin, 5 Pappen extrastarkem Acid und einem halbvollen Salzstreuer mit Kokain. Außerdem mit einem Liter Tequila, einer Flasche Rum, einem halben Liter Ether und 2 Dutzend Poppers machen sich die beiden auf die Suche nach dem American Dream.

Wo, wenn nicht in Las Vegas, kann man ihn finden? Eine abstruse und doch sehr tiefsinnige Reise beginnt. Für uns eines der besten Roadmovies aller Zeiten!

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Broken Flowers (2005, Jim Jarmusch)

Auf der Suche nach der Urheberin eines Briefes begibt sich der ewige Playboy Don Johnston quer durch die Vereinigten Staaten. Eine seiner Verflossenen schrieb ihm, dass er einen 19-jährigen Sohn hat. Nun besucht Don (herausragend gespielt von Bill Murray) alle potenziellen Frauen, die er vor 20 Jahren geschwängert haben könnte. Jim Jarmusch inszeniert seinen Film nicht nur als Reise in die Vergangenheit eines Herzensbrechers, sondern auch in die Tiefen der amerikanischen Gesellschaft.

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About Schmidt (2002, Alexander Payne)

„Life is short and I can not waste another minute“ entscheidet der alte Griesgram Warren Schmidt (Jack Nicholson) – und steigt in seinen Camper, um einmal quer durchs Land zu fahren. Gerade ist er in den Ruhestand getreten und dann verstirbt auch noch seine Frau (die er aber eh nicht leiden konnte). So übernimmt er eine Patenschaft für ein afrikanisches Kind (die Briefe an den armen Jungen werden zur Schreibtherapie) und nervt überdies auch noch seine eigene Tochter mit seiner Anwesenheit.

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The Straight Story (1999, David Lynch)

Dieser Film gehört zu den Roadmovies der etwas anderen Art mit einem untypischen Protagonisten auf einem sehr langsamen Gefährt. Weil sein Bruder einen schweren Schlaganfall erlitten hat, will Alvin Straight ihn aufsuchen. Die beiden waren ihr Leben lang enge Vertraute, doch nach einem Streit vor zehn Jahren haben sie den Kontakt zueinander abgebrochen. Um miteinander Frieden zu schließen, macht Alvin sich auf die Reise.

Jedoch gibt es dabei einige Hindernisse: Alvin hat schlechte Augen und keinen Führerschein. Also steigt der gebrechliche Mann auf seinen Rasenmäher, um den 400 km langen, beschwerlichen Weg von Iowa bis Wisconsin zu bestreiten.

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Bonnie and Clyde (1967, Arthur Penn)

„All I need in this life of sin, is me and my girlfriend. Down to ride ‚til the very end, it’s me and my boyfriend.“ Nicht nur Jay-Z und Beyoncé haben die Geschichte von Amerikas berühmtesten Verbrecher-Pärchen in ihrem Hit „03 Bonnie & Clyde“ thematisiert. Seit Jahrzehnten fasziniert das schillernde Gangster-Duo – und wird von Hollywood zelebriert.

Auch Regisseur Arthur Penn verfilmte die Geschichte der „kriminellen Superstars“, die eine Blutspur auf ihrer zweijährigen Flucht durch Texas hinterließen. Sein Film ebnete das „New Hollywood“ und gewann in den Kategorien Beste Nebendarstellerin und Beste Kamera zwei Oscars nach insgesamt zehn Nominierungen.

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Tschick (2016, Fatih Akin)

Die Romanverfilmung von Fatih Akin basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Wolfgang Herrndorf und ist einer der witzigen Roadmovies durch die ostdeutsche Provinz: In einem geklauten Lada machen sich Maik und Tschick auf den Weg Richtung Walachei – ohne zu wissen, was und wo das überhaupt ist.

Ohne Karte („Landkarten sind für Muschis“) und richtigen Plan wird der Trip aber eher eine ereignisreiche Reise quer durch Deutschland. Doch wie sagt man so schön: Der Weg ist das Ziel – und so erleben die beiden Außenseiter den Sommer ihres Lebens.

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Thelma & Louise (1991, Ridley Scott)

Ridley Scott lässt in seinem Roadmovie „Thelma & Louise“ zwei Frauen zu Heldinnen werden, die sich mit der dominierenden Männerwelt anlegen.

Thelma (Geena Davis) ist Hausfrau und Louise (Susan Sarandon) kellnert in einem Fast-Food-Restaurant. Um der Langeweile in ihrem Leben zu entfliehen, entschließen die beiden Freundinnen in den Urlaub zu fahren. Doch aus dem Wochenendausflug wird bald eine Verfolgungsjagd durch die Straßen Kaliforniens.

Der Film wurde für das beste Drehbuch mit dem Oscar ausgezeichnet und beide Hauptdarstellerinnen für den Award nominiert.

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Bandits (1997, Katja von Garnier)

Nicht nur zahlreiche Fanposter zierten die Wände unserer Kinderzimmer, auch der Soundtrack von den „Bandits“ lief im CD-Player rauf und runter. Was gibt es bitte cooleres als vier Frauen, die aus dem Knast ausbrechen und auf ihrer Flucht heimlich Rockkonzerte geben!? So waren Emma, Luna, Angel und Marie unsere Heldinnen und hört man sich die Songs heute wieder an, wird das Roadmovie ganz schnell zur nostalgischen Retrospektive.

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Foto: Universal Studios

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