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Chasing Ice

Laura | 10. März 2018

Anfangs zweifelt Naturfotograf James Balog noch an die vom Menschen verursachte globale Erwärmung. Als er jedoch beginnt, Eislandschaften zu fotografieren, wird ihm bewusst, dass sich die Gletscher im Zusammenhang mit dem Klimawandel verändern. Der Fotograf weiß nun, dass die Öffentlichkeit visuelle Beweise braucht. Chasing Ice erzählt die Geschichte des engagierten Naturschützers.

Chasing Ice: Zeitrafferaufnahmen als Beleg für Klimawandel

Deshalb startet Balog 2007 die Langzeitstudie EIS (Extreme Ice Survey). Für ihn einer Art Aufklärungseinsatz, durch den er die dramatischen Veränderungen unseres Planeten dokumentieren will. Dafür montieren James und sein Team 25 Kameras an festen Standorten in Grönland, Alaska, Montana und Island. Diese zeichneten über Jahre hinweg atemberaubende Bilder von den Folgen der Erderwärmung auf. Aus den Einzelfotos erstellte das Team Zeitraffervideos, die in Sekundenschnelle zeigen, wie Berge aus Eis verschwinden.

Atemberaubende Naturaufnahmen, die faszinieren und gleichzeitig schockieren

Der preisgekrönte Film Chasing Ice zeigt neben den ästhetischen „Erinnerungen an die Landschaft“, den leidenschaftlichen Einsatz eines Fotografen, der für den Beweis des weltweiten Klimawandels Gesundheit und Karriere aufs Spiel setzte.

James Balogs Porträts der verschwindenden Gletscher könnt ihr in diesem Bildband bewundern:

Lust auf noch mehr atemberaubende Naturaufnahmen? Dann empfehlen wir euch Der blaue Planet  für die dreiteilige Dokumentation haben sich verschiedene Kamerateams auf 125 Expeditionen begeben und ein Meisterwerk über die Unterwasserwelt geschaffen.

Bild: BR / © 2010 James Balog/Extreme Ice Survey/All rights reserved

Verfügbar bis: 17. März 2018
Kategorien: Natur