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Boogie Woogie – Sex, Lügen, Geld und Kunst

Stephanie | 15. September 2017

Der Londoner Kunstmarkt scheint bestimmt von Sex, Lügen und Geld. Kunst gibt für das Spektakel nur den Rahmen und fungiert als Motor des Wettrennens um die Spitze der Kunstwelt. Der Spielfilm Boogie Woogie gibt Einblick in einen bizarren Mikrokosmos, in dem jeder gegen jeden spielt.

Das alte Ehepaar Rhinegold will, um ihre Schulden zu begleichen, ihren berühmten Mondrian „Boogie Woogie“ verkaufen. Der einflussreiche Galerist Art will das Gemälde dabei natürlich unter seine Fittiche bringen. Seine Assistentin und Kuratorin Beth schläft jedoch mit dem verheirateten, hinterlistigen Sammler Bob. Sie verspricht ihm das Gemälde, wenn er ihr dafür eine eigene Galerie verschafft. Bobs frustrierte Frau sehnt sich derweil nach einem neuen Leben. Den Beginn dessen sieht sie in ihrer Affäre mit dem aufstrebenden Konzeptkünstler Joe, der allerdings mehr Interesse an der jungen Assistentin von Art hat. Eine vertrackte Konstellation, in der Ruchlosigkeit die Verhaltensregeln bestimmt…

Boogie Woogie – unterhaltsame Satire und Milieustudie

Boogie Woogie ist eine Satire über die Kunstwelt und skizziert die Sorgen und Wünsche verschiedener Schichten. Dadurch wird der Film zu einer Milieustudie, deren Absurdität für Unterhaltung sorgt! Die durchweg überzeugende schauspielerische Leistung des Ensembles, zu dem u.a. Amanda Seyfried und Charlotte Rampling zählen, macht dabei die Handlung nur noch glaubhafter.

 

Mehr über den Kunstmarkt seht ihr auf Mediasteak in der Doku „Geld Macht Kunst“.

Kategorien: Film & Serie

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