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Indien, heilendes Ayurveda | arte

Anne | 25. Januar 2018

Die traditionelle indische Heilkunst Ayurveda besagt, wir bestünden aus drei verschiedenen Lebensenergien – den sogenannten Doshas. Das sind Vata: das Bewegungsprinzip, Pitta: das Stoffwechselprinzip und Kapha: das Strukturprinzip. Wenn diese drei Energien aus dem Gleichgewicht geraten, lagern sich toxische Stoffe im Körper ab und verursachen Krankheiten. Ob Rheuma, Athrose oder Depressionen – Krankheiten wie diese soll Ayurveda heilen können. Denn die Jahrtausende alte Lehre ist ein ganzheitliches Gesundheitsprinzip, das – laut der Ayurveda-Heiler – das Gleichgewicht der Lebensenergien im Körper wiederherstellen könne.

Ayurveda in Indien

Während die jahrtausendealten Heilkunst in Indien gleichermaßen anerkannt ist wie die Schulmedizin, gilt sie in der westlichen Welt als Wellness. Die Doku gibt spannende Einblicke ins Klinikum der Banaras Hindu University im indischen Varanasi. Hier wird neben moderner Schulmedizin auch die traditionelle ayurvedische Medizin gelehrt. Wir begleiten den Assistenzarzt der Fakultät Amrit Godbole, der bei seinen Patienten verschiedene Heilmethoden anwendet. Von Darmreinigungen über Wärmebehandlungen zu Massagen und Kräutertees wenden die Ärzte die Ayurveda-Lehre an. Dadurch erzielen sie bei den Patienten erstaunliche Ergebnisse, die zuvor die Schulmedizin nicht vermochte.

Im Arte-Dossier zum Thema „alternative Heilmethoden“ befinden sich neben einer  Doku über Yoga, auch die sehr spannende Dokumentation „Fasten und Heilen“, die wir auch schon auf Mediasteak empfohlen haben.

 

Verfügbar bis: 20. Februar 2018
Kategorien: Gesellschaft, Natur