80 min

Anleitung zum Unglücklichsein

Stephanie | 12. September 2018

Wie kann eine so schöne Frau nur so unglücklich sein?

Leider ist gutes Aussehen doch noch lange kein Garant dafür, auch gut drauf zu sein. Das denkt sich Tiffany, während sie in ihrem Feinkostladen steht und nur darauf wartet, dass eine Katastrophe über sie hereinbricht. Denn sie ist felsenfest davon überzeugt, dass nicht ewig alles gut laufen kann. Es sei also nur eine Frage der Zeit, bis ihre viele Kundschaft ihr Geld nicht mehr in Qualität zu investieren bereit ist, der Laden pleite geht und sie ihre Angestellten vor die Tür setzen muss… Wenn sie mal nicht von solchen Untergangsszenarien geplagt ist, wird sie vom Geist ihrer verstorbenen Mutter (Iris Berben) heimgesucht. Diese versucht ihr auf provokante Weise deutlich zu machen, dass sie aufhören muss, zu denken, sie hätte Gutes nicht verdient.

Leidenschaftlicher Pessimismus

Doch Tiffany hält an ihren Überzeugungen fest und kann es kaum glauben, als plötzlich drei attraktive Männer in ihr Leben treten. Sie begegnet ihnen mit Misstrauen, denn warum sollte jemand Interesse an ihr haben? Zögernd lässt sie sich letztlich doch auf sie ein. Ihre Unsicherheit mündet meist in Ungeschick, sodass ihre Annäherungsversuche stets einen unterhaltsamen Ausgang finden. Zumindest für uns Zuschauer!

Anleitung zum Unglücklichsein – Eine Lehrstunde über Selbstliebe

Anleitung zum Unglücklichsein ist eine charmante Komödie über eine junge Frau, gespielt von Johanna Wokalek, die dem Glück die Tür vor der Nase zuschlägt. Slaptstick-Elemente und romantische Melodien versprechen ein amüsantes Erlebnis. Gespickt mit klugen Aussagen ist der Film jedoch auch eine Lehrstunde dazu, wie wichtig es ist, sich selbst zu lieben.

 

Übrigens: Das gleichnamige Buch zum Film war in den 80er Jahren ein Bestseller und auch heute noch lesenswert!

 

Foto: © Studiocanal (Kinowelt)

 

Verfügbar bis: 16. September 2018
Kategorien: Film & Serie