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30 Jahre Techno in Berlin

ARTE Magazin | 21. September 2018

Techno. Die harte, tanzbare Maschinenmusik findet im Berlin der Wendejahre einen historisch einmaligen Nährboden. Und sorgt für einen exzessiven Partyboom, der bis heute anhält.

30 Jahre Techno in Berlin

Wir schreiben das Jahr 1988. Die ersten Abenteuer mit elektronischer Musik, die die beiden deutschen Klangpioniere Friedrich Trautwein und Oskar Sala mit ihrem selbst gebauten Knöpfchen-­Apparat Trautonium kreiert hatten, liegen bereits sechs Jahrzehnte zurück. Und sind dennoch präsent wie nie.

Die Düsseldorfer Gruppe Kraftwerk haben das Trautonium-Erbe erst mit Synthesizer-Perfektionismus in die Popkultur überführt. Und es dann mit dem Album „Computerwelt“ (1981) auf ein neuartiges minimalistisches Level gehoben. Das vor synkopierenden Rhythmen und Maschinenhaftigkeit strotzende Werk inspirierte weltweit Electro-Künstler. Nun, zum Ende des Jahrzehnts, rollen die Beats, die beeinflusst von Kraftwerk in DJ-Hochburgen wie Detroit und Manchester auf den Schallplattentellern gemixt wurden, um Clubbesucher zum Ausrasten zu bringen, wie ein beschleunigter Bumerang zurück nach Deutschland. Genauer gesagt, nach Berlin.

Lest den ganzen Artikel im neuen ARTE-Magazin.

ARTE goes Techno

ARTE ist 30 Jahre nach der Öffnung des ersten Berliner Clubs für elektronische Musik im September Mitveranstalter des Events „S3kt0r UFO“. 30 Techno Berlin zeigt die Höhepunkte der einzigartigen Nacht mit DJ-Sets, einmaligen Begegnungen und Interviews zwischen den Generationen der Techno-Szene. Mit dabei sind alte wie neue Protagonisten der Berliner Techno-Szene.

Außerdem empfehlenswert – die unterhaltsame Reportage des SWR über Techno-Tänzer, die 1990 in Stuttgart in einem „ohrenbetäubenden Inferno“ zu „akustischem Chaos“ tanzten.

Bild:  © Jos Kottmann

 

Verfügbar bis: 19. Dezember 2018
Kategorien: Gesellschaft, Kultur, Urban

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